Anwaltsstation bei Hogan Lovells

2025
Hamburg
Litigation
No items found.
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
1100
€ / Wochen­arbeitstag
Jetzt bewerben
No items found.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Referendare dürfen Gerichtsprozesse eigenständig führen und auch alleine (!) vor Gericht auftreten.
  • Das Team ist sehr jung, sodass es als Referendar sehr einfach ist, Anschluss zu finden.
  • Es gibt kaum eine Anwaltsstation, die besser auf das Examen vorbereitet.
Anzeige
Für Studierende, Referendare & Doktoranden (w/m/d):
„A Taste of HEUKING x Legal Insights“ in Hamburg
Gewinnen Sie einen Einblick in die Kanzlei HEUKING und erfahren Sie mehr zu den  Praxisgruppen Prozessführung, Schiedsverfahren, Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht / M&A.
Anzeige

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei Hogan Lovells in der Praxisgruppe Litigation in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Der Bereich Litigation betreut schwerpunktmäßig Gerichtsprozesse.  
  • Der Bereich ist darauf spezialisiert, Gerichtsprozesse vor staatlichen Gerichten zu führen. Es werden also insbesondere keine Verfahren vor Schiedsgerichten geführt.
  • Inhaltlich handelt es sich also um die Anwaltstätigkeit, wie sie im Buch steht.
  • Es werden viele unterschiedliche Branchen betreut, z.B. werden E-Commerce-Unternehmen betreut (z.B. Zahlungsansprüche gegenüber Kunden, marken- und urheberrechtliche Streitigkeiten usw.). Weitere Branchen, die schwerpunktmäßig betreut werden sind Unternehmen aus der Automobilbranche und Pharmahersteller.
  • Es werden auch alle Gerichtsverfahren betreut, die intern bei Hogan Lovells in anderen Abteilungen anfallen mit Ausnahme der Bereiche Arbeitsrecht, Steuerrecht und Kartellrecht.
  • Es werden auch viele Small Claims eingeklagt, also Gerichtsverfahren, in denen es um relativ wenig Geld geht. Solche Gerichtsprozesse sind für Referendare super geeignet, weil man die Möglichkeit bekommt, vor Gericht aufzutreten und Verfahren auch alleine führen kann.
  • Die Klagen sind stets sehr unterschiedlich, es ist also nicht wie bei Dieselklagen der Fall, dass die Fälle sehr repetitiv sind.

Was waren deine Aufgaben?

  • Meine Aufgaben hatten eine sehr hohe Examensrelevanz, so habe ich sehr viele Schriftsätze geschrieben und auch Verhandlungen geführt. Die Arbeit ist sehr dicht an den Aufgaben, die von Referendaren im Staatsexamen gelöst werden müssen. Dazu haben Referendare die Möglichkeit, echte Prozesse eigenständig zu bearbeiten, eine Möglichkeit, die es bei fast keiner anderen Großkanzlei gibt.
  • Referendare übernehmen viele der Small-Claims-Verfahren, sodass man Kontakt zu sehr vielen unterschiedlichen Prozessen hat.
  • Dazu kommen natürlich auch die klassischen Aufgaben für Referendare, z.B. einzelne Rechtsfragen zu recherchieren usw.
  • Nach der Station hatte man Kontakt zur gesamten ZPO, insbesondere im Prozessrecht ist man nach der Station sehr fit.
  • Es gibt regelmäßig gemeinsame Team-Lunches, teilweise werden dort auch Vorträge usw. gehalten.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Es gab sehr viele gemeinsame Team-Lunches
  • Das Litigationteam ist sehr groß und auch ausgesprochen jung. Es gibt in dem Team sehr viele Associates und „nur“ zwei Partner.
  • Guter, offener Austausch, dazu sind die Hierarchien sehr flach.
  • Referendare können an allen Teamevents teilnehmen (z.B. Weihnachtsfeier usw.).
  • Es gibt circa alle zwei Monate ein Event auf der Dachterrasse.
  • Für alle Referendare am Hamburger Standort gibt es einmal im Monat ein gemeinsames Lunch.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die Möglichkeit als Referendar wirklich eigenständig zu arbeiten. Ich habe als Referendar die Möglichkeit bekommen „wie ein Anwalt“ zu arbeiten. Dadurch hat mir die Station sehr geholfen, um zu schauen, ob der Beruf als Rechtsanwalt etwas für mich ist.
  • Damit einher geht auch das hohe Vertrauen, was Referendaren entgegengebracht wird. Ich durfte in den Gerichtsverhandlungen beispielsweise auch Vergleiche schließen usw.
  • Die Atmosphäre in dem Team ist sehr gut, es gibt sehr viele recht junge Rechtsanwälte in dem Team, sodass es als Referendar sehr einfach ist, Anschluss zu finden.
  • Ich mochte das Design der Büros sehr.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Der Personalprozess im Rahmen der Einstellung war etwas langwierig.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Ich hatte ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung.
  • Die Arbeitszeiten waren circa von 9 bis 19 Uhr.
  • Während der Arbeitszeiten blieb ausreichend Zeit für Kaffeepausen mit anderen Referendaren usw.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Es gab einmal im Monat ein Seminar von Kaiser. Die Seminare haben online stattgefunden und dauern wie die meisten Kaiserseminare in Kanzleien nur einen Tag. Entsprechend sind die Seminare noch weniger umfangreich als die Wochenendseminare.  
  • Referendare erhalten ein Kontingent, um Klausuren von Kaiser zu schreiben.  
  • Auch während der Zeit, in der sich Referendare auf die Klausuren vorbereiten, besteht die Möglichkeit, Kaiserklausuren zu schreiben bzw. an den Seminaren teilzunehmen.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Ca. 6 Monate im Voraus.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 10.
  • Die Station ist perfekt für Referendare, die erste Prozesserfahrung sammeln möchten.