Anwaltsstation bei CMS
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
800
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Der Bereich Private Clients berät vermögende Privatpersonen.
- Der Schwerpunkt der Beratung liegt auf dem Erb- und Steuerrecht.
- Im Bereich Private Clients spielt der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. Referendare haben häufig die Möglichkeit, zu Terminen mitzukommen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei CMS in Hamburg im Bereich Private Clients absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Der Bereich Private Clients ist auf die Beratung von vermögenden Privatpersonen spezialisiert.
- Die Beratung erfolgt vorrangig bezüglich der Nachfolgeplanung. Dies erfasst insbesondere alle gestalterischen Elemente der Vermögensübertragung.
- Neben dem Aufsetzen von „klassischen“ Testamenten geht es auch um das Aufsetzen von Stiftungen. Die Stiftungen sind ein gutes Beispiel dafür, dass es einige Überschneidungen mit dem Gesellschaftsrecht gibt.
- Dazu geht es im Rahmen der Beratung häufig auch um die vorweggenommene Erbfolge, also Schenkungen zu Lebzeiten.
- Neben der zivilrechtlichen Ausgestaltung spielen auch steuerliche Aspekte eine wesentliche Rolle. Es geht in vielen Fällen darum, die Vermögensübertragung möglichst „steuerschonend“ auszugestalten.
- Viele Mandate haben einen ausländischen Bezug, beispielsweise weil Vermögenswerte im Ausland liegen oder ausländisches Recht aus anderen Gründen anwendbar ist.
- Neben der gestaltenden Beratung berät das Team auch bei erbrechtlichen Streitigkeiten. In diesen Gerichtsverfahren geht es häufig um Streitigkeiten zwischen Erben.
Was waren deine Aufgaben?
- Referendare unterstützen die Anwälte bei nahezu allen anfallenden Aufgaben. Ich hatte insgesamt das Gefühl, einen recht umfangreichen Einblick in die Arbeit der Rechtsanwälte erhalten zu haben.
- Referendare werden also nicht nur für einfache Rechercheaufgaben eingesetzt. Vielmehr habe ich beim Verfassen von Schriftsätzen unterstützt oder auch an Mandantengesprächen teilgenommen.
- Teilweise habe ich auch – wie üblich – zu Themen recherchiert.
- Ich hatte insgesamt das Gefühl, sehr tief in die Bearbeitung der Mandate eingebunden gewesen zu sein. Ich habe beispielsweise auch häufig die Kommunikation mit den Mandanten vorbereitet. Verglichen zu anderen Rechtsbereichen hatte ich das Gefühl, dass die Einbindung im Erbrecht deutlich intensiver war.
- Man sollte wissen, dass der Rechtsbereich von dem persönlichen Kontakt lebt. Ein intensiver Austausch mit den Mandanten ist also wichtig und es ist auch normal, sich intensiv über persönliche Themen auszutauschen.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Das Team ist sehr nett und freundlich und hat mich als Referendar sehr herzlich aufgenommen.
- Der Standort von CMS in Hamburg ist sehr groß. Entsprechend gibt es viele Gelegenheiten, andere Referendare bzw. Anwälte kennenzulernen.
- Es gab regelmäßige Teamlunches, dazu gibt es jeden Tag eine gemeinsame Kaffeepause mit den anderen Referendaren. Entsprechend ist es bei CMS sehr einfach, Anschluss zu finden.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Mir hat insbesondere die Atmosphäre im Team sehr gut gefallen.
- Dazu ist die Abteilung für Großkanzleiverhältnisse sehr „lebensnah“. Es geht also nicht darum, Großunternehmen zu beraten, sondern um die Beratung von Privatpersonen in höchstpersönlichen Themen.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Die Vergütung ist bei CMS eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Großkanzleien.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Die Anzahl an Wochenarbeitstagen, an denen ich gearbeitet habe, konnte ich individuell besprechen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es ganz strikte Vorgaben gibt.
- Ich hatte ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- CMS hat ein umfangreiches Angebot für die Examensvorbereitung. Es werden zum einen Kaiserseminare angeboten. Dabei handelt es sich um die Inhouse-Seminare von Kaiser, die „nur“ einen Tag lang dauern und entsprechend einen geringeren Umfang als die Wochenendseminare haben.
- Dazu haben Referendare auch die Möglichkeit, Klausuren bei Kaiser zu schreiben.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Ca. 6 Monate
- Direkt beim zuständigen Partner gemeldet --> Über den ist alles gelaufen
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 9
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