Anwaltsstation bei YPOG

2025
Berlin
VC/PE Fund Formation
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
1000
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Bereich Fund Formation unterstützt Venture Capital und Private Equity Fonds dabei, die Fonds selbst aufzusetzen und zu verwalten.
  • Die Arbeit ist recht planbar, sodass lange Arbeitstage nur sehr selten vorkommen.
  • Die Atmosphäre bei YPOG ist sehr gut, insb. ist die Kanzlei sehr wenig hierarchisch.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei YPOG im Bereich Fund Formation in Berlin absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Der Bereich „Fund-Formation“ unterstützt Private-Equity-Fonds und Venture-Capital-Fonds bei dem Aufsetzen und Strukturieren der Fonds. Es geht also nicht um die Investitionen des Fonds in andere Unternehmen, sondern um den Aufbau des Fonds selbst.  
  • Bei der Struktur eines Private-Equity-Fonds stellen sich viele Fragen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten (z.B. aus dem Steuerrecht, dem Aufsichtsrecht (z.B. Bankaufsichtsrecht) oder dem Gesellschaftsrecht). Es geht also darum, den Fonds so zu strukturieren, dass die Interessen der Investoren und auch des Initiators des Fonds gewahrt werden.
  • Nachdem entschieden wurde, welche Struktur der Fonds haben soll, erfolgt auch die Umsetzung der Struktur, etwa die Unternehmen gründen usw.
  • YPOG berät auch zu Unternehmenstransaktionen und zu Investitionen in Start-Ups. Solche Transaktionen werden allerdings vorrangig durch andere Teams beraten.
  • Bei der Strukturierung von Fonds stehen insbesondere die Verhandlungen mit Investoren im Vordergrund. Dabei ist YPOG tendenziell eher auf Fondsseite tätig.  
  • Die Arbeit im Bereich Fonds-Formation erfolgt nahezu ausschließlich auf Englisch.

Was waren deine Aufgaben?

  • Die Hauptaufgabe von Referendaren besteht darin, Dokumente für die Fonds zu erstellen. Im Rahmen der Gründung eines Fonds müssen sehr viele Dokumente erstellt werden (z.B. Satzungen von Kommanditgesellschaften (sogenannte Limited Partnership Agreement), sowie auch individuelle Vereinbarungen mit einzelnen Investoren (sog. Side Letter). Referendare unterstützen hierbei. Teilweise war es auch meine Aufgabe, entsprechende Verträge fast eigenständig zu entwerfen.
  • Dazu besteht für Fonds teilweise die Pflicht, Basisinformationsblätter über den Fonds zu erstellen. Auch hierbei habe ich häufig unterstützt.
  • Sofern möglich, hatte ich die Gelegenheit, an Mandantengesprächen teilzunehmen.
  • „Klassische“ Rechtsrecherchen gehörten fast gar nicht zu meinen Aufgaben.
  • Dazu habe ich dabei unterstützt, ein AI-Tool zu entwickeln.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Die Stimmung bei YPOG ist ausgesprochen gut. Das fängt dabei an, dass im gesamten Büro, also auch gegenüber den Partnern, eine „Du-Kultur“ herrscht. Es gibt ein Großraumbüro für Refs und Wimis, aber auch Einzelbüros.
  • Die Hierarchien spielen im täglichen Arbeiten nur eine sehr geringe Rolle.
  • Dazu wird auf ein sehr gutes Miteinander geachtet. Bei vielen kleinen Aktionen bemerkt man, wie gut die Stimmung in der Kanzlei ist.
  • Gemeinsame Mittagspausen sind üblich. Wenn man allerdings verabredet ist, stellt es auch kein Problem dar, eigenständig Essen zu gehen.
  • Es gibt viele Veranstaltungen für Referendare und Praktikanten (z.B. gemeinsame Mittagessen, Vorträge, aber auch Abendveranstaltungen).
  • YPOG ist eine sehr moderne, technologieaffine Kanzlei. Für einige Probleme werden auch eigene Lösungen entwickelt. Dazu wird darauf geachtet, dass die Mitarbeiter durch Schulungen, gemeinsame Calls die Tools optimal einsetzen können.
  • Es wird eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft angeboten (Urban Sports Club oder Wellpass).
  • Es gibt regelmäßig Team- und auch Kanzleilunches.
  • Insgesamt habe ich mich sehr viel mit meinem Team und auch meinem Mentor ausgetauscht.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Fachlich hat es mir sehr gut gefallen. Es ist eine kleine Nische. Dazu sollte man wissen, dass in dem Bereich keine Klagen oder Prozesse geführt werden.  
  • Die sehr gute Atmosphäre sowie auch die gute Informationspolitik in der Kanzlei.
  • Gute Ausstattung der Anwälte und auch Referendare (z.B. moderne Computer, gute Tools usw.).
  • Die moderne Kanzleikultur (z.B. Hunde sind nach kleiner Prüfung erlaubt, umfangreiche Home-Office-Möglichkeiten usw.).
  • Eine sehr coole Weihnachtsfeier.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • -

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Ich hatte ausreichend Zeit zum Lernen.
  • Ich habe in der Regel von 9 bis maximal 19 Uhr gearbeitet.  
  • Ich habe fast nie länger als 19 Uhr gearbeitet. Das liegt auch daran, dass die Arbeit recht planbar ist, sodass es selten vorkommt, dass plötzlich viel Arbeit anfällt, die dringend erledigt werden muss.
  • Ich hatte wenig Leerlauf und war recht konstant mit Arbeit ausgelastet.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Referendare erhalten einen 500€-Gutschein für Kaiser.
  • Dazu erhalten Referendare einen Zugang zu Jurafuchs.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 10 Monate.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 10
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