Wahlstation bei der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen

2023
New York, USA
Völkerrecht / Außen- und Menschenrechtspolitik
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JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Als Referendar erhält man einzigartige Einblicke in die Arbeit der Vereinten Nationen und arbeitet auch als Referendar arbeiten an hochaktuellen Themen mit.
  • Es sind viele Referendare gleichzeitig dort, sodass man leicht Anschluss findet.
  • Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, sodass kaum Zeit zum Lernen bleibt.
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Arbeit in der Politikabteilung (Zuständigkeit für den Sicherheitsrat (europabezogene Themen) sowie Pressearbeit.

Was waren deine Aufgaben?

  • Teilnahme an Sitzungen des Sicherheitsrats und Anfertigung von Mitschriften.
  • Anfertigung von diplomatischen Berichten.
  • Recherchetätigkeiten zu einzelnen relevanten politischen Themen.
  • Organisation von sog. „Side-Events“ in der deutschen Vertretung.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Arbeit begann um 9/9:30 Uhr.
  • Von 10 bis 13 Uhr erste Sitzung.
  • Mittagspause gemeinsam mit den anderen Referendar/innen.
  • (Eventuell) zweite Sitzung von 15-18 Uhr.
  • Im Anschluss Anfertigung eines diplomatischen Berichts anhand meiner Notizen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die einmalige Möglichkeit, einen Einblick in die diplomatische Welt zu erhalten.
  • Arbeit im internationalen Umfeld (wobei die Vertretung selbst eine deutsche „Blase“ ist).
  • Arbeit zu extrem brisanten politischen Themen.
  • Viele Referendar/innen zur gleichen Zeit dort, sodass man direkt guten Anschluss hat es gibt sogenannte „Ausbildergespräche“, wo die Diplomat/innen über Ihren Lebensweg berichten und man Fragen stellen kann.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Sehr schwankende Arbeitsbelastung; teilweise ist schon viel zu tun (aber von Ausbilder/in, Bereich, Zeitraum, indem man dort ist abhängig (z.B. ist im September extrem viel zu tun wegen der High-Level-Week).
  • Es bleibt wenig Zeit für die Examensvorbereitung bei einer 5-Tage-Woche (u.U. wird aber nun ein wöchentlicher Lerntag in Zukunft gewährt).

Wie zeitintensiv war die Station?

  • 5 Arbeitstage pro Woche (zwei Lerntage pro Monat; wird eventuell angepasst).
  • Keine Vor- und Nachbereitung nötig.
  • Kaum Lernzeit.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Nein.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Frühestens 12 und spätestens 7 Monate vor Stationsbeginn (Frist des AA laut Website).

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 9