Wahlstation beim Max-Planck-Institut
No items found.
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
No items found.
Das Wichtigste in Kürze:
- Das Max-Planck-Institut in Hamburg betreibt Grundlagenforschung im gesamten Privatrecht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem internationalen Privatrecht.
- Referendare haben die Möglichkeit, sich intensiv in Forschungsprojekte einzubringen.
- Die Station ist nur für Referendare empfehlenswert, die ein ausgeprägtes Interesse an juristischer Forschung haben.
Auf Stationssuche?Erfahre alle wichtigen Informationen über den Bürgermeister von Buchholz in der Nordheide als Stationsgeber und informiere Dich über aktuelle Stellenangebote.Zum Arbeitgeberprofil
✓ Anforderungsprofil ✓ Bewerbungsverfahren ✓ Stellenangebote
Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation beim Max-Planck-Institut in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Das Max-Planck-Institut in Hamburg betreibt Grundlagenforschung im gesamten Privatrecht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem internationalen Privatrecht.
- Das Max-Planck-Institut ist in Hamburg in drei Arbeitsgruppen unterteilt, eine Arbeitsgruppe forscht primär im Familien- und Erbrecht, eine Arbeitsgruppe im internationalen Privatrecht und eine Arbeitsgruppe im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht.
- Neben der Forschung erstellt das Max-Planck-Institut auch Gutachten. Die meisten Gutachtenaufträge kommen dabei von Gerichten.
- Grundlagenforschung bedeutet, dass Aufsätze verfasst werden, Tagungen veranstaltet oder besucht werden usw. Zur Forschung gehört es allerdings insbesondere auch, die wissenschaftlichen Arbeiten von anderen Forschern zu lesen.
Was waren deine Aufgaben?
- Referendare können beim Max-Planck-Institut erheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung der Station nehmen.
- Referendare bekommen insbesondere sehr viel Raum für eigene Forschungsprojekte. Das bedeutet etwa, dass man Zeit bekommt, eigene Aufsätze zu verfassen.
- Ich hatte außerdem die Möglichkeit, an jeglichen Events teilzunehmen, die während meiner Station dort stattgefunden haben.
- Dazu habe ich auch die anderen Wissenschaftler bei ihrer Forschung unterstützt. Dabei habe ich vorwiegend inhaltlich unterstützt. Also nicht Fußnoten korrigiert, sondern inhaltlich unterstützt (z.B. Entwürfe verfasst oder einzelne Abschnitte selbst geschrieben, Literatur aufbereitet, recherchiert usw.).
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Der Arbeitstag kann individuell gestaltet werden. Dazu hängt die Arbeitsweise maßgeblich von den einzelnen Arbeitsgruppen ab.
- Referendare erhalten entweder ein eigenes Büro, wenn ausreichend Platz besteht, oder erhalten einen Arbeitsplatz in der Bibliothek.
- Die Arbeitszeiten waren sehr flexibel. Ich hatte keine klassischen Präsenzzeiten.
- Man kann also auch gut remote oder aus dem Home-Office arbeiten.
- Insgesamt hat mir auch das Team gut gefallen, wer kennenlernen möchte, wie juristische Forschung aussieht, hat hier eine sehr gute Gelegenheit dazu.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die Station ist sehr gut geeignet, für Juristen mit einem hohen Interesse an Wissenschaft. Wer beispielsweise überlegt, ob er promovieren möchte oder nach einer Promotion eine Habilitation angehen möchte, kann die Station sehr gut nutzen, um sich ein genaueres Bild zu machen.
- Die Möglichkeit, die Station nach den eigenen Interessen auszugestalten. Referendare können selbst auswählen, was sie machen möchten und wie die Station ablaufen soll.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- -
Wie zeitintensiv war die Station?
- Wie dargestellt, können Referendare gut selbst steuern, wie viel sie arbeiten. Entsprechend kann die Arbeitsbelastung entweder sehr hoch oder auch sehr niedrig sein.
- Die meisten Referendare entscheiden sich für einen Mittelweg, sie machen also schon etwas, es ist allerdings eher ungewöhnlich, wenn Referendare fünf Tage in der Woche arbeiten. Es ist allerdings auch möglich, wirklich viel zu arbeiten, im Gegensatz zu Großkanzleien kann man die Arbeitszeiten allerdings selbst bestimmen und kann die Arbeit auch flexibel reduzieren.
- Ich habe circa zwei bis drei Tage in der Woche gearbeitet.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Es gibt keine speziellen Ausbildungsangebote für Referendare.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Bewerber sollten bedenken, dass das MPI eher selten Referendare hat.
- Bewerber sollten sich direkt bei der Person bewerben, bei der man das Referendariat absolvieren möchten (Direktoren / Referenten)
- In der Bewerbung sollte das Interesse an Wissenschaft & Forschung zum Ausdruck kommen.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 9
- Aufgrund der starken Individualisierbarkeit ist es sinnvoll, sich für die Bewerbung direkt an einen Volljuristen zu wenden und alles weitere mit diesem zu besprechen.
Weitere Erfahrungsberichte
Weitere Erfahrungsberichte