Anwaltsstation bei Boehringer Ingelheim

2023
Ingelheim
Rechtsabteilung, Bereich: Human Pharma
Zur Karriereseite
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Rechtsabteilung von Boehringer Ingelheim besteht aus zwei Bereichen, der eine Bereich betreut internationale Transaktionen, der andere betreut das deutsche Pharmageschäft.
  • Die Rechtsabteilung von Boehringer Ingelheim bearbeitet viele Rechtsfragen eigenständig, sodass Referendare viele verschiedene Rechtsgebiete kennenlernen.
  • Boehringer Ingelheim gewährt keine Tauchzeit, sodass sich die Station insb. auch für die Wahlstation anbietet.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei Boehringer Ingelheim absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Die Rechtsabteilung von Boehringer Ingelheim besteht aus zwei Bereichen, der eine Bereich betreut internationale Transaktionen, der andere Bereich betreut das deutsche Pharmageschäft.
  • Die Rechtsabteilung, welche das deutsche Pharma-Geschäft betreut, bearbeitet recht viele Anfragen selbst, wobei die komplizierten Anfragen an Kanzleien abgegeben werden. Insgesamt bekommt man so als Referendare schon spannende Aufgaben und arbeitet nicht bloß als Vermittler zw. Kanzleien und dem Unternehmen.

Was waren deine Aufgaben?

  • Ich habe meine Station im Bereich Deutsches Pharma-Geschäft verbracht, es ist allerdings problemlos möglich, auch einen Teil der Station in dem anderen Bereich zu verbringen.
  • Ich habe auch mehrfach die Aufgabe bekommen, eigenständig Verträge zu entwerfen (z.B. Einkaufsverträge, einen Kaufvertrag, einen Leihvertrag usw.).
  • Referendare arbeiten bei Boehringer Ingelheim sehr eigenverantwortlich; typischerweise legt man als Referendar selbstständig los und bespricht das eigene Arbeitsprodukt dann mit einem Anwalt.
  • Wie auch in Kanzleien habe ich allerdings auch zu einigen Rechtsfragen Vermerke geschrieben.
  • Die Zusammenarbeit mit den Anwälten hat mir sehr gut gefallen und auch insgesamt war die Rechtsabteilung sehr gut organisiert.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Arbeitsbeginn ca. um 8:30
  • Arbeitsende ca. 15:30 bis 16 Uhr
  • Jedes Team hat ein Teammeeting am Morgen, um das Team zu koordinieren und Aufgaben zu verteilen.
  • Referendare können an den Teamevents teilnehmen
  • Üblicherweise Mittagspause mit dem Team, die Kantine vom Unternehmen ist sehr gut (ein klarer Pluspunkt ;-))
  • Sehr kollegiales Team
  • Deutlich "normaleres" Team als in einer Großkanzlei: Also insg. sind die Leute ein bisschen bodenständiger, aber trotzdem ist die Qualität der Arbeit sehr hoch.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Im Bewerbungsprozess sehr offen.
  • Boehringer Ingelheim ist auch für fachfremde Personen sehr offen, es ist also kein Problem, wenn man in dem Rechtsbereich kein Vorwissen hat, ich hatte mich auch bei anderen deutschen Pharmaunternehmen beworben, da wurde tlw. Fachwissen erwartet.
  • Die sehr angenehme Atmosphäre und die freundlichen Kollegen.
  • Die Eigenverantwortlichkeit der Arbeit.
  • Breite der Rechtsgebiete, von SGB V bis zum Kartellrecht ist alles möglich.
  • Auf Interessen von Referendaren wird Rücksicht genommen.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Es wird kein Gehalt gezahlt, wenn man hessischer Referendar ist (für Referendare aus anderen Bundesländern wohl schon)

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Arbeitszeiten: s.o.
  • Tauchen wird nicht gewährt, allerdings kann man nach der Arbeit lernen (s.o.).

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Man konnte an den internen Schulungen teilnehmen, diese bringen allerdings fürs Examen nichts, sind allerdings für das Leben wertvoll.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 9 Monate.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 10