Anwaltsstation bei Luther

2025
Leipzig
Vergaberecht
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JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
450
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Luther ist eine der wenigen Großkanzleien, die einen Standort in Sachsen haben.
  • Referendare arbeiten für viele verschiedene Rechtsanwälte und lernen so viele unterschiedliche Arbeitsstile kennen.
  • Referendare werden insbesondere für Rechtsrecherchen eingebunden.
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei Luther in Leipzig absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Es gibt bei Luther in Leipzig einen Referendarspool, das bedeutet, dass Referendare nicht mit einem spezifischen Anwalt oder Team zusammenarbeiten, sondern die Aufgaben von den Anwälten an einen Pool geschickt werden, es übernehmen dann die Referendare die Aufgaben, welche gerade Kapazitäten haben.  
  • Durch diese „Vergabepraxis“ lernt man die gesamte Kanzlei und auch viele verschiedene Rechtsgebiete kennen. Ich habe beispielsweise Aufgaben aus dem Real Estate und auch dem Vergaberecht übernommen. Entsprechend ist die tägliche Arbeit sehr abwechslungsreich.
  • Im Gegenzug sollte man allerdings auch berücksichtigen, dass man kann nicht so wirklich steuern kann, was man macht.
  • Referendare werden trotzdem einem Ausbilder zugeordnet. Ich habe teilweise auch Aufgaben direkt von diesem bekommen, sodass ich vertiefte Einblicke in das Vergaberecht erhalten habe.
  • Luther vertritt im Vergaberecht viele Behörden bzw. staatliche Unternehmen bei der Ausgestaltung von Vergaben usw. Dabei arbeiten die Anwälte in Leipzig an Mandaten deutschlandweit.

Was waren deine Aufgaben?

  • Meine Hauptaufgabe bestand darin, Rechtsfragen zu recherchieren. Es wurde allerdings versucht, mich so weit wie möglich in die Mandatsarbeit einzubinden. Ich konnte beispielsweise einmal zu einem Mandantengespräch vor Ort mitkommen. Das war sehr spannend, einmal einen vollständigen Mandantentermin mitzuerleben.
  • Aufgrund des Poolsystems waren die Aufgaben sehr abwechslungsreich, so habe ich teilweise auch Verträge entworfen bzw. bei der Vertragsprüfung unterstützt. Dazu sind viele unterschiedliche Aufgaben angefallen.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Ich hatte das Gefühl, dass ich gut in die Kanzlei integriert wurde. Ich hatte viel Kontakt zu den Rechtsanwälten. Dazu ist die Stimmung zwischen den Referendaren und Wissenschaftlichen Mitarbeitern sehr gut.  
  • Luther ist eine der wenigen Großkanzleien in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, entsprechend ist die Station recht beliebt, sodass es sehr viele Referendare gibt.
  • Auch der Kontakt zu den Anwälten war sehr gut.
  • Ich wurde zum Betriebsausflug bzw. zur Weihnachtsfeier eingeladen, selbst als ich nicht mehr dort gearbeitet habe.
  • Die Mittagspause habe ich in der Regel mit den anderen Referendaren und Wissenschaftlichen Mitarbeitern verbracht, manchmal war ich mittags auch mit den Anwälten essen.
  • Einmal im Quartal gab es eine Pizzamittagspause mit dem ganzen Standort. Zusätzlich gab es einmal im Quartal eine gemeinsame Mittagspause mit dem ganzen Standort, bei dem es wechselndes Essen gab.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die Stimmung im Team hat mir sehr gut gefallen.
  • Also verglichen zu meinen übrigen Erfahrungen mit Großkanzleien war es die mit Abstand beste Erfahrung.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Die Arbeit war sehr recherchelastig.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Man musste 8 Stunden am Tag arbeiten, konnte sich allerdings die Arbeitszeiten sehr flexibel legen.
  • Ich habe zwei Tage in der Woche gearbeitet.
  • Insgesamt hatte ich ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Es werden Klausuren von Kaiser angeboten. Ich erinnere nicht mehr genau, in welchem Umfang, allerdings waren es mehr als genug.
  • Es werden Seminare von Examensplus angeboten, meiner Meinung nach waren deren Kurse deutlich besser als die von Kaiser.
  • Referendare erhalten einen Wellpass sowie eine Bahncard.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 6 Monate.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 9
  • Ich bin dort gerne hingegangen, nur etwas viel Recherche.