Wahlstation bei Rödl & Partner
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Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Es werden ausschließlich deutsche Unternehmen und Universitäten bei Geschäften mit chinesischen Universitäten und Unternehmen beraten.
- Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, auf die Bedürfnisse der Referendare wird viel Rücksicht genommen.
- Die Station eignet sich sehr gut, um viel in China zu reisen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei Rödl & Partner in Shanghai absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- In dem Büro von Rödl und Partner in Shanghai werden primär deutsche Unternehmen beraten, die in China tätig sind.
- In dem Büro arbeiten circa 3 bis 5 deutsche Rechtsanwälte. Dazu arbeiten in dem Büro noch eine Reihe chinesische Juristen, die allerdings alle Deutsch sprechen, sodass die Bürosprache Deutsch ist. Entsprechend kann man in dem Büro auch sehr gut tätig sein, ohne Chinesisch zu sprechen.
- Das Büro ist dazu relativ klein, sodass man das Team schnell kennenlernt.
- Juristisch ist das Team sehr breit aufgestellt. Vereinfacht gesprochen, wird alles gemacht, was inhaltlich anfällt. Von dem Abschluss klassischer schuldrechtlicher Verträge über Hochschulkooperationen bis zum Arbeitsrecht wird alles gemacht. Lediglich zu steuerrechtlichen Fragen wird nicht beraten. Für diese Themen hat Rödl und Partner ein eigenes Team an einem anderen Standort.
- Ein größerer Fokus von Rödl und Partner im Büro in Shanghai liegt auf Hochschulkooperationen. Viele deutsche Universitäten haben Kooperationsverträge mit chinesischen Universitäten. Rödl und Partner hat sehr viel Erfahrung beim Abschluss solcher Verträge.
- Neben den Universitäten liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Beratung mittelständischer Unternehmen. Dadurch ist die Beratung etwas generalistischer als in Großkanzleien.
- Das Büro in Shanghai berät nahezu ausschließlich deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt. Umgekehrt gibt es bei Rödl und Partner auch ein China-Desk in den deutschen Büros. An den deutschen Standorten werden dann chinesische Unternehmen zu Fragen des deutschen Rechts beraten.
Was waren deine Aufgaben?
- Ich habe bei den oben genannten Aufgaben maßgeblich unterstützt.
- Beispielsweise habe ich bei Kooperationsvereinbarungen Fragen von Rechtsanwälten beantwortet und hatte auch die Möglichkeit, an den entsprechenden Meetings teilzunehmen.
- Dazu habe ich beispielsweise auch ein Distribution Agreement für ein deutsches Unternehmen entworfen. Dafür muss man auch kein Chinesisch sprechen, die Verträge werden in der Regel sowohl auf Chinesisch als auch auf Deutsch abgeschlossen. Wenn man einen Vertrag auf Deutsch entwirft, wird dieser von einem Teammitglied auf Chinesisch übersetzt.
- Die Station war allerdings insgesamt recht ruhig, also ich habe mich jetzt auch nicht überarbeitet. Ich konnte die Arbeitsbelastung im Rahmen der Station sehr gut steuern. Wenn ich wollte, wurde ich intensiv eingebunden. Wenn man allerdings eine eher ruhige Zeit haben möchte, ist das auch kein Problem.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Ich habe ausschließlich mit den deutschen Anwälten zusammengearbeitet. Der Kontakt mit den chinesischen Anwälten war insgesamt eher gering. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass von deren Seite kein besonders großes Interesse daran bestand, mit einem Kontakt zu haben.
- Im Übrigen ist das Büro – wie geschildert – nicht besonders groß, sodass ich vorrangig mit den wenigen deutschen Anwälten Kontakt hatte.
- Die deutschen Anwälte waren sehr interessiert und die Kontaktaufnahme war sehr einfach.
- Es gab gelegentlich Networking-Events, die teilweise auch kanzleiübergreifend waren, sodass es sehr einfach war, mit anderen deutschen Anwälten und Juristen (tlw. auch Referendare und Praktikanten) in Shanghai in Kontakt zu kommen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die Station kann sehr gut genutzt werden, um zu reisen. China ist ein sehr vielfältiges Reiseziel, sodass die Station super dazu geeignet ist, das Land zu entdecken.
- Mir hat die Möglichkeit, mich in das chinesische Recht einzuarbeiten, sehr gut gefallen. Das spannende daran ist, dass das chinesische Zivilrecht dem deutschen Zivilrecht sehr ähnlich ist.
- Die regelmäßigen Stammtische mit den deutschen Anwälten waren sehr angenehm und eine gute Möglichkeit, das Team besser kennenzulernen.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Teilweise war die Arbeitsbelastung schon sehr gering. Insbesondere, wenn die deutschen Anwälte nicht da waren, hatte ich nur sehr wenig zu tun.
- Um die administrativen Themen (z.B. Visum, Wohnungssuche usw.) muss man sich vollständig selbst kümmern. Teilweise erhalten Referendare bei Auslandsstationen Unterstützung, beispielsweise Kontakte zu Vermietern usw. Rödl hat insoweit bei der Station nicht unterstützt.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ich habe 3 bis 4 Tage in der Woche gearbeitet. Ein Arbeitstag ging circa von 9 bis 18 Uhr.
- Die Arbeitstage und Arbeitszeiten waren sehr flexibel. Wenn ich beispielsweise eine Reise am Wochenende machen wollte, war es kein Problem, von Donnerstag bis Dienstag frei zu haben.
- Der Kanzlei ist durchaus bewusst, dass keine Vergütung gezahlt wird. Entsprechend richtet sich die Kanzlei bei der Ausgestaltung der Station stark nach den Bedürfnissen der Referendare.
- Ich bin im Laufe der Station viel gereist. Dabei sollte man wissen, dass die Sprachbarriere in China häufig hoch ist, insbesondere, wenn man kein Chinesisch spricht. Viele Menschen in China sprechen kein Englisch.
- Die Reise haben mir allerdings trotzdem sehr viel Spaß gemacht. China hat eine sehr schöne, vielseitige Natur.
- Für die Reisen benötigt man allerdings die ganzen chinesischen Apps (WeChat usw.). Über diese Apps wird alles gebucht, sodass es für das Leben unerlässlich ist, diese Apps zu haben.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 12 Monate: Das war allerdings eher viel Vorlaufzeit, es hätte auch ausgereicht, sich kurzfristiger zu bewerben.
- Meine Bewerbung habe ich direkt an Ralph Koppitz gesendet.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 9
- Wer Lust auf eine flexible, nette Station hat, bei der man viel Reisen kann, ist bei Rödl & Partner in Shanghai richtig.
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