Verwaltungsstation im Justizministerium
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Besonderer Einblick in die Arbeitsweise eines Ministeriums.
- Starke Hierarchien und verhältnismäßig unpersönlicher Umgang und weniger Teamkontakt als in Kanzleien.
- Keine durchgängige Auslastung während der Arbeitszeiten, sodass man nicht nur außerhalb, sondern auch während der Arbeitszeit zum lernen kommt.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der Ihre/seine Verwaltungsstation beim Bundesjustizministerium in Berlin absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Bearbeitung aller Aspekte zur ZPO im BMJV (bspw: Entwurf von Gesetzvorschlägen, Mitzeichnung und Prüfung bei Vorgängen, die auch die ZPO berühren, Vorbereitungen für die Hausspitze zu Fragen der ZPO, etc.).
Was waren deine Aufgaben?
- Beantwortung von Bürgeranfragen und Petitionen, inklusive Koordination und Einarbeitung der Eingaben anderer Referate/Abteilungen.
- Prüfung und Vorbereitung der Mitzeichnung von Vorgängen für andere Referate/Ministerien.
- Recherche zu Rechtsfragen / Begutachtung von Reformvorschlägen.
- Korrekturlesen von Drucksachen.
- Begleitung meiner Ausbilderin in den Rechtsausschuss.
- Teilnahme an Seminaren und Kongressen im Haus bei Interesse.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Arbeitszeiten ca. 9-17 Uhr.
- 4 Tage/Woche mit einem Studientag – wobei ich meine AG an meinem Studientag hatte. Hätte man ggf. auch anders (insbesondere im Hinblick auf die Berliner Referendar:innen, die deutlich mehr AG haben) verhandeln können.
- Einmal wöchentlich Teambesprechung (digital).
- Einmal wöchentlich gemeinsame Kaffeepause (vor Ort).
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Besonderer Einblick in die Arbeitsweise eines Ministeriums.
- Freundlicher Umgang im Team.
- Zahlreiche inhaltlich interessante Aufgaben.
- Problemlos HO auch für Referendar:innen möglich (sogar nur vereinzelt nach Berlin pendeln wäre möglich gewesen).
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Starke Hierarchien und verhältnismäßig unpersönlicher Umgang (eher eine Frage der Verwaltung an sich als des einzelnen Bereiches).
- Im Verhältnis zu Kanzleien, etc. eher geringerer Teamkontakt.
- Referendar:innen sitzen gemeinsam in der Bibliothek (ohne Corona wohl sehr unterhaltsam) – dadurch aber geringerer Kontakt zum eigenen Team.
Wie zeitintensiv war die Station?
- 4 Tage/Woche (Großteil wegen Covid im Home-Office).
- Keine durchgängige Auslastung während der Arbeitszeiten, sodass ich auch währenddessen zum Lernen kam.
- Durch die Arbeitszeiten war sowohl das Schreiben von Klausuren als auch vereinzeltes Lernen parallel möglich.
- Vor- oder Nachbereitung ist nicht notwendig.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Keine.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 10 Monate (min. 8 Monate zwingend nötig), am besten direkt mit der Zusage für das Referendariat.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 7 (wobei mir die Arbeit in der Verwaltung grundsätzlichweniger entspricht).