Verwaltungsstation bei der Handwerkskammer in Hamburg

2026
Hamburg
Rechtsabteilung
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Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Arbeitsbelastung ist bei der Handwerkskammer sehr niedrig. Ich habe circa einen Tag in der Woche gearbeitet.
  • Wenn ich während der Arbeit keine Aufgaben hatte, konnte ich lernen.
  • Obwohl es sich um eine Verwaltungsstation handelt, besteht die inhaltliche Arbeit vorrangig aus zivilrechtlichen Fragen.
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation bei der Handwerkskammer in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Die Handwerkskammer ist unter anderem für das Ausbildungs-BAföG sowie die Meisterprämie zuständig. Im Rahmen dessen müssen häufig Widerspruchsbescheide verfasst werden, für die die Handwerkskammer zuständig ist.
  • Die Arbeit der Handwerkskammer ist sehr zivilrechtlich geprägt. Ein Großteil der Arbeit der Rechtsabteilung besteht darin, die Mitgliedsunternehmen rechtlich zu beraten. Die meisten Fragen im Rahmen dieser Beratung sind zivilrechtlicher Natur (z.B. Ansprüche geltend machen, sich gegen Ansprüche Dritter verteidigen usw.). Durch diese Beratungstätigkeit ist die Arbeit sehr abwechslungsreich, weil jede Anfrage anders ist.
  • Die Rechtsabteilung berät auch die Handwerkskammer selbst. Dabei wird bei allen Aufgaben unterstützt, die anfallen. Entsprechend ist die Arbeit wiederum sehr abwechslungsreich.
  • Die Rechtsabteilung der Handwerkskammer besteht insgesamt nur aus 4 Personen.

Was waren deine Aufgaben?

  • Eine meiner Hauptaufgaben bestand darin, Widerspruchsbescheide bezüglich der Meisterprämien zu verfassen. Wer in Hamburg lebt und arbeitet, erhält eine Geldprämie, wenn der Meister abgeschlossen wird. Sofern es in einem solchen Verfahren zu einem Widerspruch kommt, war es meine Aufgabe, einen Widerspruchsbescheid zu verfassen.
  • Der andere Fokus im Rahmen meiner Arbeit bestand darin, die Anfragen von Mitgliedern zu beantworten. Die Anfragen waren dabei sehr unterschiedlich, teilweise ging es etwa um die Frage, ob Coaching-Verträge wirksam sind oder auch ob eingeforderte Ansprüche bestehen oder es sinnvoll ist, sich gegen die Inanspruchnahme zu verteidigen. Im Rahmen dieser Mitgliederanfragen habe ich auch regelmäßig direkten Kontakt mit den Mitgliedern gehabt.
  • Abgesehen von den Widersprüchen hatte ich im Rahmen der Station sehr wenig Kontakt mit dem öffentlichen Recht. Wer also wenig Lust auf das öffentliche Recht hat, der ist bei der Handwerkskammer richtig ;-)

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Die Mitarbeiter bei der Handwerkskammer sind recht träge. Also das ist kein hochdynamisches Umfeld, in dem man sich dort bewegt.
  • Die Kollegen sind allerdings alle wirklich nett. Also sowohl wenn man Fragen hat als auch für ein kurzes Gespräch kann man mit jedem aus dem Team super sprechen.
  • Das Team ist klein und die Atmosphäre ist ausgesprochen positiv.
  • Wer allerdings im Rahmen der Verwaltungsstation Höchstleistungen erbringen möchte, ist bei der Handwerkskammer vermutlich falsch. Also ich wurde eher dazu angehalten langsamer als schneller zu arbeiten.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die Arbeitsausstattung und IT war deutlich besser als erwartet.
  • Das Team ist klein, sodass man nicht untergeht und das Team auch wirklich kennenlernt.
  • Ich hatte sehr viel Zeit, mich auf das Examen vorzubereiten. Immer wenn ich keine Aufgaben hatte, konnte ich lernen. Entsprechend ist die Station gut geeignet, um sich auf die Examensvorbereitung zu fokussieren. Da man trotzdem ein bisschen arbeiten muss, ist es kein Tauchen, sondern eher ein Schnorcheln.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • -

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Ich habe zwei Tage in der Woche gearbeitet.
  • Ich habe circa von 9 bis 16 Uhr gearbeitet.
  • Es ist bei mir selten vorgekommen, dass ich deutlich früher gehen durfte. Allerdings konnte ich lernen, wenn ich keine Aufgaben hatte, sodass ich effektiv vielleicht einen Tag in der Woche wirklich gearbeitet habe.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Es gab keine gezielten Angebote, um zu lernen.
  • Es war allerdings – wie dargestellt – möglich, in der Arbeitszeit zu lernen.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Mehr als ein Jahr im Voraus.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 9.