Verwaltungsstation beim Bundeskanzleramt
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Die Arbeit im Bundeskanzleramt hat keinen Bezug zum Staatsexamen.
- Referendare erhalten sehr spannende Einblicke in die Arbeit des Bundeskanzleramts.
- Referendare dürfen teilweise zu sehr wichtigen Terminen mitkommen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation beim Bundeskanzleramt in Berlin absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Arbeit im Bundeskanzleramt war sehr vielseitig. Die Abteilung übernimmt alle Aufgaben im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik.
- Zu den Aufgaben des Bereichs Außen- und Sicherheitspolitik gehört es unter anderem, Staatsbesuche, Reden und Verhandlungen vorzubereiten. Das bedeutet beispielsweise konkret, dass die Verhandlung von Abkommen übernommen wird. Im Rahmen der Verhandlungen werden beispielsweise Positionspapiere für Politiker entworfen.
- Es werden allerdings auch eher banale Dinge übernommen, beispielsweise Presseanfragen zu beantworten.
- Der Bereich arbeitet sehr eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen. Insgesamt wird sehr viel mit anderen Abteilungen und Ministerien kommuniziert. Das Ziel der Kommunikation besteht maßgeblich darin, in den Entscheidungen und Positionspapieren alle Aspekte zu berücksichtigen.
- Zu den Aufgaben gehört es auch, Kontakte zu pflegen, beispielsweise anderen Staaten zu wichtigen Anlässen zu gratulieren usw.
- Es fallen auch einige organisatorische Aufgaben an, beispielsweise internationale Besuche und das dazugehörige Rahmenprogramm zu organisieren.
- Es werden auch internationale Gipfel organisiert.
- Man sollte wissen, dass die Arbeit nichts mit Jura zu tun hat – also wirklich überhaupt nichts.
Was waren deine Aufgaben?
- Referendare unterstützen bei allen anfallenden Aufgaben. Das bedeutet konkret, dass die Aufgaben sehr vielseitig und abwechslungsreich sind. Gleichzeitig hängen die konkreten Aufgaben auch sehr davon ab, welche Projekte aktuell anstehen.
- Ich habe beispielsweise viele Reden geschrieben.
- Eine weitere Aufgabe besteht darin, Informationen zusammenzutragen. Also beispielsweise für ein Treffen oder einen Termin die zuständigen Mitarbeiter über ein Thema zu informieren.
- Ich hatte die Möglichkeit, an mehreren Konferenzen teilzunehmen. Wobei Referendare im Rahmen der Konferenz keine aktive Rolle einnehmen, sondern teilnehmen dürfen, ohne etwas zu sagen o.ä.
- Wenn es um die Vorbereitung von Terminen ging, konnte ich deutlich aktiver mitarbeiten, beispielsweise habe ich bei der Verhandlung von Abkommen mehrfach Vorschläge vor die weiteren Verhandlungen entwerfen dürfen usw.
- Man sollte wissen, dass die Arbeit in weiten Teilen auf Englisch erfolgt.
- Bei Konferenzen ist es üblich, dass Referendare die Aufgabe übernehmen, das Protokoll anzufertigen.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Die Arbeit war sehr intensiv, also es ist sehr viel am Tag passiert und man hatte wenig entspannte Phasen während der Arbeit.
- Die Teams im Bundeskanzleramt sind sehr klein, entsprechend werden Referendare direkt und intensiv eingebunden.
- Referendare teilen sich das Büro mit anderen Mitarbeitern / Referendaren, nur Führungskräfte haben ein eigenes Büro.
- Die Mitarbeiter im Bundeskanzleramt sind sehr kompetent. Ich fand es sehr spannend, in einem so leistungsstarken Umfeld tätig zu sein.
- Der Bereich Außen- und Sicherheitspolitik ist durch die vielen Staatsbesuche geprägt. Entsprechend ist auch das Umfeld sehr international.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die enge Einbindung in die Arbeit des Ministeriums.
- Ich hatte die Möglichkeit, international zu arbeiten, ohne den hohen Aufwand eines Auslandsaufenthalts zu haben.
- Der Alltag war sehr abwechslungsreich, man wusste nicht, was als nächstes passiert. Die Kehrseite dieser Art von Arbeit ist natürlich, dass sich die Arbeit auch nur sehr schlecht planen lässt.
- Die Möglichkeit, Einblicke in einen Bereich zu erhalten, in den man sonst keinen Einblick erhält.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Die Arbeit hat keine Relevanz für das Staatsexamen.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ich habe in der Regel von 9 bis 19 Uhr gearbeitet. Wenn etwas Dringendes anstand, habe ich teilweise auch länger gearbeitet. Für eine Verwaltungsstation waren die Arbeitszeiten also recht lang.
- Somit bleibt während der Station nicht so viel Zeit, um für das Examen zu lernen.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 12 Monate.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 9.
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