Verwaltungsstation bei der Universitätsmedizin Göttingen

2021
Göttingen
Rechtsabteilung
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Referendare müssen nur zwei Tage in der Woche arbeiten, wobei die Arbeitsbelastung auch eher niedrig ist.
  • Obwohl es sich um einer Verwaltungsstation handelt, bearbeitet man auch viele Aufgaben aus dem Zivil- oder Strafrecht.
  • Die Rechtsabteilung ist recht klein und dort arbeiten nicht so viele junge Angestellte.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation in der Rechtsabteilung der Universitätsmedizin Göttingen absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Die Rechtsabteilung bearbeitet alle Rechtsfragen der Universitätsmedizin.
  • Deshalb sind die betreuten Rechtsgebiete sehr divers, vom Hochschulrecht im Rahmen der Studienplatzvergabe bis zu Kooperationsverträgen zwischen der Universität und Pharmaunternehmen und strafrechtlichen Fragen ist alles mit dabei.
  • Dementsprechend sind auch die anfallenden Aufgaben sehr divers.

Was waren deine Aufgaben?

  • Entwurf von Gutachten, nicht nur im Verwaltungsrecht, sondern auch im (Medizin-)Strafrecht.
  • Überarbeitung von Vertragsentwürfen.
  • Mitarbeit bei Vertragsverhandlungen, z.B. rechtliche Einschätzung von Mark-ups der Gegenseite.
  • Mitarbeit bei wissenschaftlichen Beiträgen, z.B. Aufsätze überarbeiten.
  • Insgesamt bearbeitet man in der Rechtsabteilung sehr wenig Aufgaben im Verwaltungsrecht, wenn man also eine Verwaltungsstation sucht, mit wenig Bezug zum Verwaltungsrecht, dann ist die Station sehr interessant.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Einen Tag in der Woche konnte man im Home Office arbeiten.
  • Der Kontakt zum Ausbilder war sehr gut.
  • Darüber hinaus hat man nur wenig Kontakt zum Team, z.B. sind gemeinsame Kaffeepausen, Mittagspausen usw. eher selten, wobei das auch daran liegt, dass man nicht so viel arbeitet.
  • Das Team bestand aus 3 bis 4 Volljuristen. Mit den nicht juristischen Mitarbeitern etwa 10.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Sehr guter Einblick in die Entwicklung des Gesundheitsmarktes.
  • Inhaltliche Arbeit ist sehr spannend, z.B. die Mitarbeit bei Vertragsgestaltungen.
  • Der gute Austausch mit dem Ausbilder.
  • Sehr flexible Arbeit, also die Arbeitstage / Arbeitszeiten konnten flexibel vereinbart werden.
  • Die eher geringe Arbeitsbelastung.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Es gibt nicht so viele junge Mitarbeiter, sodass man nicht so viele "Gleichgesinnte" findet.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Insgesamt arbeiten Referendare zwei Tage in der Woche, wobei man einen Tag im Home Office arbeiten kann (s.o.).
  • Die Arbeitszeiten waren auch sehr moderat, also man konnte an einem Arbeitstag durchaus noch etwas anderes machen.
  • Wenn man mehr arbeiten möchte, kann man das auch machen, den Wunsch sollte man allerdings kommunizieren.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -
  • Rechtsgebiete haben keine besonders hohe Examensrelevanz.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • ca. 5 Monate vorher.
  • Bewerbung kann einfach per Mail verschickt werden.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 8.