Wahlstation bei Beiersdorf

2026
Hamburg
Rechtsabteilung
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JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
300
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Rechtsabteilung von Beiersdorf ist breit aufgestellt und bearbeitet einen Großteil der Aufgaben selbst.
  • Referendare werden in die Arbeit intensiv eingebunden.
  • Mitarbeiter bekommen sehr viele Produkte gratis, sodass man für Jahre eingedeckt ist.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation in der Rechtsabteilung von Beiersdorf in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Die Rechtsabteilung ist in eigene Bereiche unterteilt, die sich jeweils um Spezialthemen kümmern.
  • Es gibt den Bereich Global Business Law, der sich um alle Fragen aus dem Zivil- und Wirtschaftsrecht kümmert.
  • Dazu gibt es eigene Bereiche für die Compliance sowie das Patent- & Markenschutzrecht.
  • Die Rechtsabteilung versucht grundsätzlich alle Themen intern abzudecken. Das bedeutet, dass mit externen Rechtsanwälten eher wenig zusammengearbeitet wird. Beispielsweise bei Spezialthemen oder bei kurzfristigen Projekten, bei denen viele Juristen benötigt werden, kommt es zu einer Zusammenarbeit mit externen Rechtsanwälten.
  • Ich war im Bereich Global Business Law. Dort erfolgt insbesondere die Beratung von Abteilungen zu allen Verträgen, die Beiersdorf mit Zulieferern und Kunden abschließt. Aber auch Kreditverträge mit Banken usw. werden dort betreut. Neben der Unterstützung bei der Verhandlung und dem Abschluss der Verträge geht es auch um die Durchsetzung von Ansprüchen (z.B. Schadensersatzansprüche bei einer Vertragsverletzung).

Was waren deine Aufgaben?

  • Ich habe die Abteilung bei allen Aufgaben, die angefallen sind, unterstützt. Es gab also keine typischen „Referendarsaufgaben“.  
  • Als Referendar wurde man früh in verantwortungsvolle Aufgaben eingebunden. So ist es auch vorgekommen, dass ich an Besprechungen mit anderen Abteilungen die Rechtsabteilung alleine vertreten habe.
  • Inhaltlich waren die Aufgaben sehr unterschiedlich, beispielsweise habe ich mich viel mit den Vorgaben der EU zu Verpackungen auseinandergesetzt. Dabei habe ich mit der Produktabteilung zusammengearbeitet, um die Vorgaben der EU bestmöglich umzusetzen.
  • Sehr spannend war auch die Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung. Ich habe mehrfach Verträge für die Zusammenarbeit mit Influencern bzw. Modeln entworfen.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Die Rechtsabteilung von Beiersdorf hat ihren Sitz in Hamburg Eimsbüttel direkt auf dem Hauptcampus von Beiersdorf.
  • Zum Hauptcampus gehört unter anderem die Mensa, die sehr gutes Essen für ausgesprochen günstige Preise anbietet.
  • Mitarbeiter erhalten bei Beiersdorf sehr viele Produkte kostenlos. Ich habe so viele Produkte erhalten, dass ich quasi für mehrere Jahre versorgt bin und ständig etwas an Freunde verschenken kann.
  • Da die Unternehmenszahlen aktuell nicht so gut sind, wurde bei den Events etwas gespart, sodass während meiner Zeit die Unternehmensfeiern usw. etwas kleiner als sonst ausgefallen sind.
  • Die Rechtsabteilung arbeitet in einem Großraumbüro. Auch wenn ich Großraumbüros eigentlich nicht so gerne mag, war es dort sehr angenehm und es war auch ohne Probleme möglich, konzentriert zu arbeiten.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm. Dazu hatte man die Möglichkeit, viel Kontakt zu Personen zu erhalten, die keine Juristen sind.
  • Die Möglichkeit, eine Rechtsabteilung und deren Arbeitsweise kennenzulernen. Mir hat es sehr gefallen, direkt mit den Produktabteilungen zusammenzuarbeiten und ein Verständnis dafür zu erhalten, welche Bedeutung die Arbeit der Rechtsabteilung für ein Unternehmen hat.
  • Die vielen Gratisprodukte, die ich bekommen habe. Wer die Produkte von Beiersdorf mag und schon immer einen Jahresvorrat haben wollte, für den ist es die richtige Station.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • -

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Ich habe circa von 9 bis 17 Uhr gearbeitet. Es ist quasi nicht vorgekommen, dass ich länger gearbeitet habe.  
  • Ich habe vier Tage in der Woche gearbeitet.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Ca. 9 Monate Vorlaufzeit

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 9