Wahlstation bei Siemens
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
260
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Die Rechtsabteilung von Siemens ist größer als manche Großkanzlei.
- Die Rechtsabteilung von Siemens ist sehr professionell aufgestellt.
- Referendare werden intensiv in die Arbeit eingebunden (z.B. Klageschriften verfassen usw.).
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei Siemens in Erlangen in der Rechtsabteilung absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Rechtsabteilung von Siemens ist sehr groß. Die Rechtsabteilung ist größer als so manche größere Anwaltskanzlei. Entsprechend professionell ist die Rechtsabteilung von Siemens aufgestellt.
- In der Rechtsabteilung arbeiten sehr kompetente Juristen, das Arbeitsniveau ist in etwa auf dem Niveau einer Großkanzlei. Entsprechend sind die Mitarbeiter sehr motiviert und kompetent.
- Die Rechtsabteilung besteht zum einen aus Spezialabteilungen, so gibt es beispielsweise ein Arbeitsrecht- oder Compliance-Team, welche jeweils das gesamte Unternehmen in ihren Rechtsgebieten beraten. Im Übrigen ist die Rechtsabteilung nach Businessunits unterteilt, das bedeutet, dass jeweils ein Bereich des Unternehmens durch ein Team in der Rechtsabteilung betreut wird. Dabei übernimmt das Team in der Rechtsabteilung die Betreuung bezüglich aller Rechtsfragen, die nicht von speziellen Abteilungen der Rechtsabteilung (z.B. Arbeitsrecht (s.o.)) abgedeckt werden.
- Die Aufgaben in den Businessgroups sind dabei sehr divers, so werden Verträge entworfen, Rechtsfragen geprüft, Klagen geschrieben usw., vom Produkthaftungsrecht über das Europarecht können Fragen aus allen möglichen Rechtsbereichen kommen.
- Ich war im Bereich Smart Infrastructure tätig.
- Es herrscht ein sehr reger Austausch im Team. Insgesamt hatte ich sehr viel Kontakt zu den anderen Teammitgliedern.
Was waren deine Aufgaben?
- Als Referendarin habe ich insbesondere beim Recherchieren von Rechtsfragen unterstützt.
- Ich habe bei allen anstehenden Aufgaben unterstützt, das bedeutet, dass ich auch Verträge entworfen oder Klageschriften verfasst habe.
- Ich wurde intensiver eingebunden als in meiner vorherigen Anwaltsstation. Es gab eigentlich nichts, was ich nicht machen durfte.
- Ich durfte insbesondere auch „gestalterisch“ tätig sein. Das bedeutet konkret, dass ich beispielsweise beim Erstellen von Verträgen auch eigene Vorschläge einbringen durfte und sich meine Ausbilder sehr für meine Ideen interessiert haben.
- Dazu wurde ich auch in strategische Entscheidungen eingebunden, beispielsweise die Überlegungen, wie in konkreten Fällen vorgegangen werden sollte usw. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Bedeutung der Arbeit der Rechtsabteilung.
- Insgesamt waren meine Aufgaben deutlich vielfältiger als in einer klassischen Rechtsabteilung. Während man in einer (Groß-)Kanzlei primär spezielle Rechtsfragen bearbeitet, bekommt man in der Rechtsabteilung von Siemens ein Verständnis dafür, welche wirtschaftlichen Einflüsse berücksichtigt werden müssen und welche Bedürfnisse auf Seiten der Unternehmen bestehen.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Siemens hat eine sehr gute Kantine. Neben dem sehr leckeren Essen ist das Essen auch ausgesprochen günstig.
- In meinem Team waren stets zwei Referendare gleichzeitig, was ich sehr angenehm fand, weil es dadurch deutlich einfacher fällt, Anschluss im Team zu finden.
- Die Mittagspause habe ich primär mit den Kollegen aus dem Team verbracht.
- Siemens bietet ein Programm für Referendare an, welches sich allerdings an dem Zeitplan von bayerischen Referendaren orientiert. Entsprechend hat es deutlich nach meinem Stationsbeginn angefangen. Durch das Referendarsprogramm bekommen Referendare die Gelegenheit, alle Bereiche des Konzerns kennenzulernen.
- Referendare haben die Möglichkeit, zur Hauptversammlung zu gehen.
- Ich fand die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm, ich bin mit den Anwälten sehr gut zurechtgekommen.
- Es gibt einmal im Monat ein sog. „Legallunch“. Dabei kommt die gesamte Rechtsabteilung – insgesamt über 100 Anwälte – für ein Mittagessen zusammen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Ich hatte die Möglichkeit, an der Hauptversammlung teilzunehmen, für mich eine bisher einmalige Gelegenheit.
- Das monatliche Legallunch war eine super Gelegenheit, um die gesamte Abteilung kennenzulernen.
- Die sehr intensive Einbindung in die Arbeit der Abteilung. Ich habe in der Station deutlich mehr über Jura und die Arbeit von Juristen gelernt als in der vorherigen Anwaltsstation.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- -
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ca. 9 bis 17 Uhr.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Es gibt das oben genannte Referendarsprogramm, welches allerdings eher dazu dient, den Siemenskonzern kennenzulernen als der Vorbereitung auf das Staatsexamen.
- Es gibt Siemens Learning, dabei hat man beispielsweise die Möglichkeit, Englisch zu lernen usw.
- Es gibt allerdings keine expliziten Lernangebote für Referendare.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 12 Monate.
- Klassische Bewerbung.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 8.
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