Wahlstation bei Hanseatisches Oberlandesgericht
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
4
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Referendare werden arbeiten als vollwertige Mitglieder in dem Senat mit
- Wie in der Zivilstation arbeiten Referendare primär von zu Hause aus, sodass man sehr eigenständig und flexibel arbeitet
- Die Station bereitet gut auf die mündliche Prüfung vor, da die Besprechung der bearbeiteten Fälle einem Aktenvortrag in der mündlichen Prüfung entspricht
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation beim Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Es handelt sich um ein Oberlandesgericht, es geht also fast ausschließlich um Berufungsverfahren
- Der 13. Senat ist Teil des 5. Senats, sodass neben Banksachen auch Familienrechtsfälle zu bearbeiten sind
Was waren deine Aufgaben?
- In meinem Senat am OLG musste ich nicht so viele Urteile schreiben, stattdessen habe ich überwiegend "interne" Urteile geschrieben, wobei die Formalia deutlich weniger streng gehandhabt wurden
- Ist mehr wie interne Vermerke schreiben
- Akten waren immer ausbildungsgeeignet, worauf auch geachtet wurde
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Man nimmt an den Senatssitzungen teil
- Man nimmt idR - wenn man mag - auch an den Gerichtsterminen teilnehmen
- Vor den Senatssitzungen werden die Akten idR mit dem Ausbildungsrichter besprochen
- Man ist während der Zeit "vollwertiges" Mitglied des Senats, sodass man sehr gut eingebunden wird und die Richter sind sehr offen
- Die Akten bearbeitet man allerdings selbstständig zu Hause, wie auch in der Zivilstation
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Sehr gute Einbindung
- Spannende Fälle
- Ausreichend Zeit pro Akte
- Sehr eigenständige Arbeit, wie man es von Gericht kennt
- Wenn man mag, bekommt man auch herausfordernde Fälle
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- -
Wie zeitintensiv war die Station?
- In Präsenz nur die Besprechungen des Senats und die Gerichtstermine, also nur ein- bis zweimal in der Woche
- Die Arbeitsbelastung liegt bei ca. 10-20 Stunden in der Woche, wobei man das auch gut absprechen kann, also wenn man sehr viel anderes zu tun hat, dann wird das berücksichtigt
- Man sollte erwähnen, in welchem Umfang man arbeiten möchte
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Man hält die Akten ähnlich wie bei einem Aktenvortrag, sodass es gut auf die mündliche Prüfung vorbereitet
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 10 Monate vorher
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 10
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