Wahlstation bei Walt Disney
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Die Rechtsabteilung arbeitet generalistisch und berät zu allen rechtlichen Fragestellungen.
- Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Medien- & Urheberrecht.
- Referendare arbeiten bei Disney sehr eigenständig, so ist es üblich, dass Referendare eigenständig Verträge entwerfen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei Walt Disney in München in der Rechtsabteilung absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Rechtsabteilung von Walt Disney berät alle Abteilungen in Deutschland zu rechtlichen Fragestellungen.
- Ein Schwerpunkt der Beratung liegt im Medien- & Urheberrecht und auch im Verbraucherrecht für Disney+. Disney schließt sehr viele Verträge mit Dienstleistern oder Warenherstellern.
- Dazu wird auch die Produktion (Disney+) bei Rechtsfragen unterstützt.
- Beispielsweise bei den Fernsehkanälen von Disney werden viele Verträge mit Dienstleistern geschlossen (z.B. bezüglich der Versendung der Signale usw.).
- Insgesamt werden sehr viele Verträge bei Disney abgeschlossen. Das Management dieser Verträge erfolgt in den meisten Fällen durch die Rechtsabteilung.
- Dazu werden auch arbeitsrechtliche Probleme maßgeblich durch die Rechtsabteilung bearbeitet.
- Insgesamt liegt der Fokus bei Disney auf dem Vertragsrecht, wobei das Urheberrecht in vielen Fällen eine wichtige Rolle spielt.
- Insgesamt besteht die Rechtsabteilung aus 8 Leuten.
Was waren deine Aufgaben?
- Die Aufgabe von Referendaren besteht vorrangig darin, den Mitarbeitern der Rechtsabteilung zuzuarbeiten.
- Allerdings arbeiten Referendare dabei schon sehr eigenverantwortlich. Ich habe beispielsweise mehrfach eigene Verträge entworfen.
- Dazu wurde ich als Referendar in viele verschiedene Projekte eingebunden und konnte dabei aktiv mitwirken. Ich habe dabei häufig grundlegende Aufgaben übernommen, z.B. Rechtsfragen recherchiert, Übersichten erstellt usw.
- Die Rechtsfragen entspringen dabei sehr unterschiedlichen Rechtsgebieten, von klassischen Fragen aus dem BGB AT bis zur ZPO war alles mit dabei.
- Ich konnte an allen Terminen oder Treffen teilnehmen. Überall, wo die Anwälte hingegangen sind, konnte ich auch mitkommen. Das war sehr spannend, weil man so einen guten Einblick in die Arbeit des gesamten Unternehmens erhalten hat.
- Ich habe recht viel mit der Leiterin der Rechtsabteilung zusammengearbeitet.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Es gab circa 2 bis 3 Teammeetings in der Woche, in diesen Treffen wurden vorrangig Aufgaben verteilt.
- Die Vormittage bestanden primär aus Meetings im Team oder mit anderen Abteilungen.
- Bei Disney arbeiten sehr viele junge Leute (z.B. Praktikanten, studentische Hilfskräfte usw.), mit denen ich meistens Mittagessen gegangen bin.
- Die Nachmittage bestanden in den meisten Fällen daraus, die Aufgaben vom Vormittag abzuarbeiten.
- Sehr offene Atmosphäre, es gibt ein Großraumbüro, in dem alle arbeiten.
- Selbst die Abteilungsleiter haben keine eigenen Büros, sodass es auch sehr viel Kommunikation zwischendurch gibt.
- Man ist eigentlich nie allein und kann die Kollegen eigentlich zu jeder Zeit ansprechen.
- Wenn ein neuer Kinofilm von Disney rauskommt, bekommt jeder Mitarbeiter zwei Freikarten, um den Film im Kino zu schauen. Dazu wird der Film auch vorab im Unternehmen gezeigt, zu diesen Screenings kann man bis zu drei Familienmitglieder mitnehmen.
- Auch wenn neue Serien o.ä. rauskommen, kann man diese vorab sehen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Referendare bekommen einen sehr guten Einblick in das Medien- und Urheberrecht.
- Referendare werden intensiv eingebunden, vom ersten Tag an wurde mir sehr viel zugetraut, sodass ich schnell als vollwertiges Teammitglied in die Arbeit eingebunden wurde.
- Die Stimmung im Team war sehr gut, ich hatte das Gefühl, dass die Mitarbeiter sehr gerne bei Disney arbeiten.
- Bei Disney arbeiten sehr viele junge Leute, sodass man schnell mit Leuten in Kontakt kommt und Anschluss findet, auch bei Leuten, die keine Juristen sind.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Am Anfang war die Arbeit etwas herausfordernd. Man wird teilweise ins kalte Wasser geworfen. Dazu kommt, dass es sich in vielen Fällen um Rechtsgebiete handelt, in denen man kein Vorwissen hat. Das ist den Anwälten aber klar, und jeder Versuch wird geschätzt.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ich habe 4 Tage in der Woche gearbeitet.
- Die Arbeitszeiten waren circa von 9 bis 18 Uhr inkl. einer Stunde Mittagspause. Wenn man mag, können Referendare auch länger bleiben. Es ist allerdings eher ungewöhnlich, länger zu bleiben.
- Wer sich während der Station auf die (mündliche) Prüfung vorbereiten möchte, hat dafür ausreichend Zeit. Es wird begrüßt, wenn der Referendar die letzten zwei Wochen der Station Urlaub nimmt.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Es gibt keine expliziten Lernangebote für Referendare.
- Es wird allerdings bei der Verteilung der Aufgaben darauf geachtet, dass Referendare examensnahe Aufgaben bearbeiten.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Läuft über den Disney-Konzern
- Klassische Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf usw.)
- Ich hatte circa 9 Monate Vorlaufzeit. Das war völlig ausreichend!
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 10
- Wer Lust auf Medienrecht in der Praxis – insb. außerhalb einer Kanzlei – hat, für den ist es die perfekte Adresse.
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