Anwaltsstation bei CMS
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
900
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Bei CMS sind sehr viele Referendare gleichzeitig, sodass es sehr einfach ist, neue Leute kennenzulernen.
- Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr Einblicke in die Mandate zu erhalten.
- Referendare arbeiten auch intensiv dabei mit, Schriftsätze zu verfassen und lernen im Rahmen der Station viele unterschiedliche Wirtschaftsbereiche kennen.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Anwaltsstation bei CMS in Hamburg im Kartellrecht absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Das Kartellrechtsteam besteht in Hamburg aus drei Partnern. Jeder Partner hat einen etwas anderen Fokus. Ich hatte das Gefühl, dass insbesondere die Bereiche Fusionskontrolle, Kartellschadensersatz und Vertriebskartelle im Vordergrund stehen.
- Neben diesen Fokusthemen wird allerdings auch zu allen weiteren Themen beraten, die im Kartellrecht auftreten.
- Es handelt sich um eine typische Kartellabteilung in einer Großkanzlei. Ein großer Fokus liegt darauf, Marktabgrenzungen vorzunehmen und Wettbewerber zu analysieren, um im Rahmen von Fusionen dafür zu argumentieren, dass der Zusammenschluss kartellrechtlich unproblematisch ist.
Was waren deine Aufgaben?
- Ich habe als Referendar bei allen anfallenden Aufgaben unterstützt.
- Eine meiner Aufgaben bestand etwa darin, beim Verfassen von Klageschriftsätzen zu unterstützen. Manchmal habe ich eigene Abschnitte der Schriftsätze selbst verfasst. In den meisten Fällen habe ich beim Überarbeiten bzw. Überprüfen der Schriftsätze unterstützt. Für die Schriftsätze musste ich mich teilweise in sehr ungewöhnliche Rechtsgebiete einarbeiten. Um ein Verständnis für die Branche zu haben, war es wichtig, sich in diese einzuarbeiten, sodass ich mich im Rahmen der Station mit vielen unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und Unternehmen auseinandergesetzt habe.
- Wenn rechtliche Fragen recherchiert werden mussten, war es üblich, dass Referendare bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter diese recherchiert haben und entsprechende Vermerke verfasst haben.
- Außerdem habe ich Anwälte dabei unterstützt, Argumentationsmuster für Verfahren zu entwickeln.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Bei CMS sind immer sehr viele Referendare und Wissenschaftliche Mitarbeiter, sodass es sehr einfach ist, Anschluss zu finden.
- CMS hat inzwischen ein digitales Buchungssystem für die Büros, entsprechend hat man als Referendar kein festes Büro mehr, sondern muss sich regelmäßig sein Büro „buchen“. Ich fand das etwas unpraktisch, weil ich mehrfach mein Büro wechseln musste. Zudem sind die Büros von Referendaren bzw. Wissenschaftlichen Mitarbeitern recht klein.
- Zum Mittagessen bin ich häufig mit mehreren Referendaren oder Wissenschaftlichen Mitarbeitern lunchen gegangen. Aufgrund der vielen Referendare war es eigentlich nie ein Problem, eine Gruppe für die Mittagspause zu finden.
- Es war üblich, um circa 16 Uhr gemeinsam mit den anderen Referendaren und Wissenschaftlichen Mitarbeitern eine Kaffeepause zu machen. Durch die vielen Mittags- und Kaffeepausen war es sehr einfach, viele Referendare kennenzulernen.
- Mir hat die Atmosphäre bei CMS sehr gut gefallen, sowohl der Kontakt mit den Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Referendaren als auch den Anwälten war sehr angenehm.
- Das Kartellrechtsteam ist sehr jung und es wird sich viel im Team ausgetauscht.
- In dem Kartellrechtsteam waren einige Anwälte häufig im Home-Office. Entsprechend hatte ich mit diesen Anwälten nicht ganz so viel Kontakt. Die Home-Office-Regelungen bieten natürlich zum einen eine große Flexibilität, so können auch Referendare – teilweise – aus dem Home-Office arbeiten. Allerdings fand ich es schade, dass ich mit manchen Anwälten nur sehr wenig Kontakt hatte.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die Möglichkeit, so viele Referendare und Wissenschaftliche Mitarbeiter kennenzulernen.
- Die intensive Einbindung in die Arbeit des Teams. Ich würde sagen, dass ich einen realistischen Einblick in die Arbeit erhalten habe.
- Die Partner im Kartellrecht sind sehr rücksichtsvoll. Es war beispielsweise kein Problem, frei zu bekommen, um am Probeexamen teilzunehmen.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Ich hätte mir gewünscht, teilweise etwas intensivere Einblicke zu erhalten, welchen Zweck meine Arbeit eigentlich hat. Ich habe häufig keine „Hintergrundinformationen“ erhalten. Stattdessen wurde mir lediglich eine spezifische Aufgabe gegeben. Ich hätte es noch besser gefunden, ein bisschen mehr Einblick in die Arbeit zu erhalten.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ich habe circa von 9 bis 18 Uhr gearbeitet. Die Arbeitszeiten wurden auch recht konsequent eingehalten. Es ist nur sehr selten vorgekommen, dass ich länger gearbeitet habe.
- Ich hatte ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Es werden Klausuren von Kaiser angeboten.
- Außerdem werden Seminare von Kaiser angeboten. Allerdings muss man sich für diese anmelden und konnte sich erst anmelden, als die Station losging, sodass manche Angebote nicht mehr verfügbar waren. Dazu kommt, dass die Seminare von Kaiser nur einen Tag dauern, sodass sie sogar kürzer sind als die ohnehin schon sehr kurzen Wochenendseminare. Mir haben die Kaiserseminare nicht gefallen. Wer Kaiser mag, dem hilft dieses Angebot gegebenenfalls weiter.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Recht kurzfristig, ein paar Monate im Voraus.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 6
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