Verwaltungsstation beim Deutschen Theater
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
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€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Das Deutsche Theater ist ein landeseigenes Theater in Berlin und gehört zu den sehr renommierten Theatern in Deutschland.
- Die Rechtsabteilung besteht aus einem kleinen Team, sodass Referendare sehr gute Einblicke erhalten.
- Die Arbeit in der Rechtsabteilung ist sehr abwechslungsreich, vom Arbeitsrecht bis zum Baurecht ist fast alles mit dabei.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation bei dem Deutschen Theater in Berlin absolviert hat und gibt Ihre/seine persönliche Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Rechtsabteilung kümmert sich um alle rechtlichen Fragen im Deutschen Theater.
- Das Deutsche Theater ist ein landeseigenes Theater in Berlin und gehört zu den sehr renommierten Theatern in Berlin und damit auch zu den bekanntesten Theatern in Deutschland.
- Rechtlich stehen die folgenden Rechtsgebiete im Vordergrund:
- Dienstrecht: Im Dienstrecht geht es um die Zusammenarbeit mit den Schauspielern sowie um arbeitsrechtliche Fragen. Es geht beispielsweise darum, wie rechtliche Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden (z.B. die Vereinbarkeit von Pausenzeitregelungen mit den Auftritten des Theaters).
- Öffentliches Recht: Im Theater stellen sich häufig öffentlich-rechtliche Fragen, beispielsweise im Baurecht (beispielsweise welche rechtlichen Vorgaben bei der Bühnengestaltung berücksichtigt werden müssen, wie die Vorstellungen in der Praxis umgesetzt werden können usw.).
- Haushaltsrecht: Auch bei der Finanzierung des Theaters stellen sich häufig rechtliche Fragen.
- Die Rechtsabteilung arbeitet direkt mit der Intendanz und dem Verwaltungsleiter zusammen. Entsprechend bekommt man in der Rechtsabteilung sehr gute Einblicke in die aktuellen Entwicklungen in dem Theater.
Was waren deine Aufgaben?
- Die Rechtsabteilung ist recht klein, also im Endeffekt besteht die Abteilung aus einer Person. Entsprechend werden Referendare intensiv in die tägliche Arbeit eingebunden und bekommen tiefe Einblicke in die Arbeit der Rechtsabteilung.
- Eine Hauptaufgabe von Referendaren besteht darin, Widersprüche zu verfassen. Beispielsweise ging es dabei darum, dass die Denkmalschutzbehörde Auflagen erlassen wollte, gegen die sich das Theater verteidigen wollte.
- Die zweite Hauptaufgabe bestand darin, interne Memos zu verfassen. Bei den Memos ging es darum, konkrete Rechtsfragen zu beantworten. Vereinfacht gesprochen, habe ich recherchiert, „ob wir das so machen können“. Die Fragen, die sich im Rahmen der täglichen Arbeit stellen, sind sehr verschieden. Beispielsweise ging es in einem Fall darum, ob ein Buch innerhalb eines Theaterstücks vorgelesen werden darf oder ob dies urheberrechtlich unzulässig ist.
- Außerdem hatte ich die Möglichkeit, an nahezu allen Terminen teilzunehmen. Die Leiterin der Rechtsabteilung war in vielen Treffen mit anderen Führungspersonen des Theaters, an denen ich jeweils teilnehmen konnte. Dabei habe ich mich allerdings darauf beschränkt, „zuzuhören“.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Ich hatte ein eigenes Büro.
- Die Rechtsabteilung ist sehr klein, sodass man intensiv eingebunden wird.
- Das Deutsche Theater hat eine eigene Kantine, die sehr gut ist. Ich habe dort häufig die Mittagspause mit anderen Mitarbeitern verbracht.
- Das Team bzw. fast alle Mitarbeiter des Theaters sind sehr freundlich.
- Man sollte wissen, dass Theater recht hierarchisch organisiert sind.
- Dazu gibt es an Theatern eine starke Trennung zwischen der Verwaltung und den Schauspielern. Das liegt unter anderem auch daran, dass Schauspieler meistens erst in das Theater kommen, wenn die Verwaltung bereits nach Hause gegangen ist.
- Referendare können Theateraufführungen sehr günstig besuchen. Der Eintrittspreis für Referendare liegt bei circa 3 €.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Mir hat besonders gefallen, Einblicke in die juristische Arbeit in einem Bereich zu erhalten, der kein klassischer juristischer Arbeitsplatz ist.
- Die Arbeit besteht weniger aus anspruchsvollen juristischen Problemen, sondern eher daraus, den Sachverhalt zu erfassen und das Ergebnis zu erläutern. Die Arbeit ist also sehr kommunikativ.
- Referendare erhalten interessante Einblicke, wie ein Theater funktioniert.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Die Arbeitszeit ist für eine Verwaltungsstation recht hoch.
- Man ist nicht dauerhaft ausgelastet, also es kam immer mal wieder dazu, dass ich Leerlauf hatte.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Arbeitszeiten: ca. 9 bis 16 Uhr
- Ich habe an drei Tagen in der Woche gearbeitet.
- Es wird Präsenz erwartet, es ist grundsätzlich nicht möglich, aus dem Home-Office zu arbeiten.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 8 Monate
- Es ist wichtig, sich rechtzeitig zu bewerben. Die Station ist beliebt.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 8
- Es wird irgendwann etwas repetitiv, sodass die Lernkurve nach ein paar Wochen nicht mehr so hoch ist.
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