Verwaltungsstation beim Hessischen Datenschutzbeauftragten (HBDI)
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Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:
- Die Station gab einen sehr guten Einblick in den HBDI.
- Auch wenn der Name der Behörde den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine einzelne Person handelt, handelt es sich um eine klassische Behörde.
- Die Arbeitsbelastung ist gut steuerbar, und selbst wenn man viele Einblicke sammeln will, ist paralleles Lernen gut möglich.
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Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation beim beim Hessischen Datenschutzbeauftragte in Wiesbaden absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Auch wenn der Name dies vermuten lässt handelts es sich beim Hessischen Datenschutzbeauftragten nicht um eine einzelne Person sondern um eine größere Behörde.
- Das Referat war mit Datenschutz in Kommunen befasst.
- Ein weiterer Schwerpunkt war der Beschäftigtendatenschutz außerhalb des öffentlichen Dienstes
- Dazu kamen anonyme Beschwerden von Mitarbeitern von Unternehmen, also Whistleblower.
- Diese Beschwerden wurden bearbeitet, es wurde nachgefragt und geprüft, zum Beispiel beim Unternehmen. Lag ein Verstoß vor, ging die Sache ans Justiziariat, das dann Bußgelder vergibt
Was waren deine Aufgaben?
- Zum Tagesgeschäft gehörten Rechercheaufgaben und das Schreiben von Memos.
- Daneben konnte ich an einer Vielzahl von Meetings teilnehmen, weil meine Ausbilderin mich viel mitgenommen hat.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Die Station umfasste zwei Tage pro Woche.
- Einmal pro Woche vor Ort, der zweite Tag im Home Office.
- Der Arbeitstag begann um ca. 8 Uhr.
- Dienstags um 8:30 Uhr stand das Referatsmeeting an.
- Der HBDI ist kürzlich umgezogen. Im alten Gebäude gab es eine Teeküche mit einem langen Tisch, dort wurde in der Mittagspause mitgebrachtes oder geholtes Essen gegessen, und zwar regelmäßig mit Kollegen, teils zufällig, teils nach Absprache. Zu dem Zeitpunkt vor dem Umzug konnte man, wenn man wollte, auch die Kantine des Innenministeriums nutzen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Die Ausbilderin war toll.
- Alle Kollegen waren sehr nett und offen.
- Die Station gab einen sehr guten Einblick in den HBDI.
- Die Arbeitsbelastung ist gut steuerbar, und selbst wenn man viele Einblicke sammeln will, ist paralleles Lernen gut möglich.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- Wenn man nicht aus Wiesbaden kommt, muss muss man sich überlegen, ob man nach Wiesbaden pendeln will.
Wie zeitintensiv war die Station?
- Während der gesamten Station musste ich an zwei Tagen pro Woche arbeiten.
- Einmal pro Woche habe ich vor Ort gearbeitet, der zweite Tag konnte optional im Home Office absolviert werden..
- Der Arbeitstag begann um ca. 8 Uhr.
- Gearbeitet wurde bis ca. 15 bis 16 Uhr.
- Das Ganze war sehr flexibel, denn wenn nichts anstand, konnte ich auch früher gehen, und wenn etwas Wichtiges anstand, wurde es auch mal etwas später. Spätestens um 17:30 oder 18 Uhr war Schluss.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- Besondere Ausbildungsangebote gab es, wie in der Verwaltungsstation üblich, keine.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- Die Bewerbung erfolgte ca. ein halbes Jahr vorher und damit relativ zu Beginn des Referendariats.
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 10
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