Verwaltungsstation beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz

2022
Hamburg
Referat W (Beschäftigtendatenschutz)
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JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Es handelt sich um eine zumindest in Teilen ineffizient geführte Behörde (Referat W)
  • Referendare müssen an vielen internen Besprechungen teilnehmen, die sich ziehen können
  • Auch wenn der Name der Behörde den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine einzelne Person handelt, handelt es sich um eine klassische Behörde
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit im Referat W in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Auch wenn der Name der Behörde den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine einzelne Person handelt, handelt es sich um eine klassische Behörde
  • Die Behörde bearbeitet Eingaben von Betroffenen, also wenn sich Menschen bei der Behörde melden / Anzeige erstatten
  • Das Referat W befasst sich insbesondere mit dem Datenschutz von Angestellten, also von Arbeitnehmern
  • Es handelt sich um die datenschutzrechtliche Aufsichtsbehörde: Die Behörde kontrolliert, dass öffentliche und private Stellen den Datenschutz ihrer Beschäftigten einhalten

Was waren deine Aufgaben?

  • Bearbeitung von Akten: Die Akte ausermitteln, worauf ein starker Fokus lag, und eine grobe Einschätzung des Sachverhaltes abzugeben
  • Man führt das klassische Verwaltungsverfahren durch (Betroffene informieren, die Beteiligten informieren usw.)
  • Man schreibt im Referat W allerdings keine Bescheide oder Anhörungsbögen usw., das macht das Justiziariat, somit arbeitet diese Abteilung nur zu Beginn des Verwaltungsprozesses
  • Auch als Referendar nimmt man an sehr vielen Besprechungen teil, sowohl interne als auch externe Besprechungen, sodass alleine dafür sehr viel Zeit "draufgeht"

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Arbeitszeiten ca. 9 bis 15/16 Uhr
  • Zur Zeit der Station hat die Behörde noch im Corona-Modus gearbeitet, sodass man die Aufgaben / Besprechungstermine erhalten hat zur Bearbeitung / Teilnahme
  • Ich habe drei Tage in der Woche gearbeitet, in anderen Abteilungen ist es allerdings tlw. auch mehr

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Grds. recht freundliche Leute
  • Kein besonderer Druck beim Arbeiten
  • Gute Noten, auch wenn man nicht so viel arbeitet

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Insgesamt nicht so effiziente Organisation im Referat W (insb. im Vergleich zu anderen Behörden)

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Arbeitszeiten: s.o.
  • 3 Arbeitstage in der Woche
  • Während der Arbeitszeit kann man nicht lernen, aber die Arbeit ist auch nicht super stressig, also nach der Arbeit ist man durchaus noch in der Lage zu lernen ;-)

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 6 Monate vorher

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 5
  • Man sollte bedenken, dass die Referate sehr unterschiedlich sind