Wahlstation beim Deutschen Institut für Menschenrechte

2026
Berlin
Öffentliches Recht - Wirtschaft und Menschenrechte
No items found.
JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Arbeitsatmosphäre
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Work-Life-Balance
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Ausbildung
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Einblicke
5/5 Sterne4,5/5 Sterne4/5 Sterne3,5/5 Sterne3/5 Sterne2,5/5 Sterne2/5 Sterne1,5/5 Sterne1/5 Sterne
Gehalt
0
€ / Wochen­arbeitstag
Jetzt bewerben
No items found.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es handelt sich um eine der wenigen Möglichkeiten sich im Referendariat vertieft mit Menschenrechtsfragen auseinanderzusetzen.
  • Man lernt die Arbeit eines Instituts kennen, sodass man realistisch einschätzen kann, ob man sich eine Tätigkeit an einem Institut in Zukunft vorstellen kann.
  • Die Aufgaben umfassten unter anderem große Literaturrecherchen und die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen in Berlin zu Menschenrechtsthemen.

Anzeige
Für Absolventen (w/m/d) des 1. Examens: HEUKING Litigation Summit 2026 in den bayerischen Alpen
Gewinnen Sie einen Einblick in die Kanzlei HEUKING und erleben Sie eine praxisnahe Case Study mit gemeinsamer Bergtour im Austausch mit den Prozessexperten von HEUKING. An- und Abreisekosten werden übernommen.
Anzeige
Anzeige
Für Absolventen (w/m/d) des 1. Examens: HEUKING Litigation Summit 2026 in den bayerischen Alpen
Gewinnen Sie einen Einblick in die Kanzlei HEUKING und erleben Sie eine praxisnahe Case Study mit gemeinsamer Bergtour im Austausch mit den Prozessexperten von HEUKING. An- und Abreisekosten werden übernommen.
Anzeige

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation beim Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Bei dem Deutschen Institut für Menschenrechte handelt es sich um eine nationale Menschenrechtsorganisation.
  • Es handelt sich nicht um eine NGO, sondern um eine staatliche Menschenrechtsorganisation, die vom Bundestag gegründet wurde.
  • Die Funktion der Deutschen Instituts für Menschenrechte besteht insbesondere darin, die Politik zu Fragen der Menschenrechte zu beraten und über Menschenrechte zu informieren.  
  • Etwa gehört es zu den Aufgaben, im Rahmen von Gesetzgebungsprozessen die Interessen von Rechteinhabern, etwa Kindern, zu vertreten.
  • Zu den Aufgaben gehört es insbesondere auch, jährlich einen Bericht über den Stand der Menschenrechte in Deutschland zu verfassen.
  • Dazu wird für die UN der Stand der Rechte von Kindern und Behinderten in Deutschland geprüft. Zusätzlich wird – nicht für die VN – zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Menschenhandel Bericht erstattet.
  • Insgesamt ist das Institut primär wissenschaftlich tätig, es geht also insbesondere nicht um Aktivismus oder ähnliches.
  • Außerdem handelt es sich um eine nationale Organisation, sodass immer ein Bezug zu Deutschland bestehen muss.

Was waren deine Aufgaben?

  • Ich war in der Abteilung Wirtschaft und Menschenrechte.
  • Die Arbeit bestand primär darin, der Ausbilderin zuzuarbeiten.
  • Die Aufgaben umfassten unter anderem eine große Literaturrecherche für eine Stellungnahme zur Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und eine Recherche zu Sorgfaltspflichten in Kriegsgebieten.
  • Daneben bestand die Möglichkeit zu Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen in Berlin zu Menschenrechtsthemen.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Man bearbeitet selbstständig seine aktuellen Aufgaben, wobei man ganz gut steuern kann wie intensiv man eingebunden werden möchte.
  • Die Stimmung im Team war sehr gut. Einige Teammitglieder sind allerdings ausschließlich im Home Office, sodass man sich nicht so oft sieht und ab und zu alleine ist.
  • Wenn man sich selbst aktiv drum kümmert, gibt es gemeinsame Mittagspausen mit Kollegen, teilweise isst man aber auch alleine.
  • Es waren einige Referendare zeitgleich da, aber oft in anderen Teams, sodass man nicht direkt zusammen gearbeitet hat.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Das Institut liegt in Berlin sehr zentral, sodass man gut überall hinkommt.
  • Menschenrechte als Rechtsgebiet sind inhaltlich super spannend.
  • Man lernt die Arbeit eines Instituts kennen, sodass man realistisch einschätzen kann, ob man sich eine Tätigkeit an einem Institut in Zukunft vorstellen kann.
  • Die Veranstaltungen mit spannenden Leuten. Die geben einen guten Einblick und man kann netzwerken.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Der Wohnungsmarkt in Berlin ist für Kurzzeitmiete schwierig. Eventuell ist die Station aber auch überwiegend im Home Office möglich, das müsste man abklären.
  • Ein Referendarsnetzwerkinnerhalb des Instituts für Personen, die nicht aus Berlin kommen, wäre wünschenswert.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Während der gesamten Stationsdauer 4 Tage pro Woche.
  • 1 Tag pro Woche war als "Lerntag" frei.
  • Während der Station konnten ca. zwei Wochen Urlaub genommen werden.
  • Die Kernarbeitszeit war täglich von 10 bis 15 Uhr, im Übrigen Gleitzeit
  • Man hat also ausreichend Zeit, sich auf die mündliche vorzubereiten.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Juristische Ausbildungsangebote gibt es nicht. Allerdings besteht die Möglichkeiten an verschiedenen spannenden Veranstaltungen zu Menschenrechten teilzunehmen. Dabei handelt es sich oft auch um Veranstaltungen zu aktuellen Themen.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Die Bewerbung erfolgte ca. 1 Jahr vorher.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 8
Stellenangebote