Wahlstation bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

2020
Costa Rica
Regionales Völkerrecht
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Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Projekt der GIZ in Costa Rica dient der Wahrung und Schaffung von Rechtsfrieden in Südamerika.
  • Referendare analysieren dafür die Rechtsprechung des interamerikanischen Gerichts für Menschenrechte und erstellen Analysen über die Menschenrechtslage vor Ort.
  • Aufgrund der Größe des Landes kann man während der Station gut Reisen.
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Costa Rica absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • GIZ hilft bei der Wahrung und Schaffung von Rechtsfrieden sowie der Institutionalisierung der Sicherung von Rechtsfrieden in Südamerika
  • Arbeitet u.a. mit Einrichtungen vor Ort, z.B. interamerikanisches Gericht für Menschenrechte zusammen
  • Schwerpunkt des Vorhabens liegt in der Verankerung der interamerikanischen Standards zum Zugang zur Justiz in der nationalen Rechtsanwendung in fünf Schwerpunktländern
  • Die Arbeit ist deshalb nicht auf Costa Rica beschränkt

Was waren deine Aufgaben?

  • Rechtsprechung des interamerikanischen Gerichtes für Menschenrechte sichten
  • Schreiben von Newsletterbeiträgen
  • Analyse von der Menschenrechtslage vor Ort
  • Recht eigenständige Arbeit, also nicht wie in der Kanzlei reine Recherchen durchführen, sondern recht eigenständige Bearbeitung der Aufgaben
  • Mitarbeit bei der Erstellung einer Datenbank
  • Vorgesetzte ist eine deutsche Volljuristin

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Arbeitsbeginn ca. 9 Uhr
  • Feierabend war ca. um 17 Uhr
  • Arbeit an 4 Tagen in der Woche, der fünfte Tag ist fürs Lernen frei
  • Arbeitssprache sind spanisch, deutsch und englisch
  • Die GIZ hat eine Liste mit Unterkünften, bei denen man sich eine Wohnung / ein Zimmer mieten kann
  • Man hat sonst recht wenig Anbindung an Gleichaltrige, darum muss man sich eher selbst kümmern
  • Man kann sehr gut am Wochenende reisen, weil das Land recht klein ist, kann man sehr gut in dem Land umherreisen

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Sehr spannende Einblicke in das Land
  • Sehr gute Reisemöglichkeiten innerhalb des Landes
  • Einblick in das Völkerrecht und Einblicke in ein fremdes Rechtssystem, z.B. haben wir uns Entscheidungen des Gerichtshofes live angeschaut
  • Ausbilderin ist sehr freundlich

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Man ist eher auf sich alleine gestellt, es war nur eine weitere Referendarin vor Ort, auch nicht so eine regelmäßige Mittagessenskultur, also Anschluss zu finden erfordert eigeninitiative
  • Kosten sind schon recht hoch, also es ist nicht viel günstiger als das Leben in Hamburg

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Arbeitszeiten: s.o.
  • Für eine Auslandsstation in Übersee war es nicht besonders zeitaufwendig, aber natürlich deutlich mehr Arbeitsaufwand als eine Station in Deutschland

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Keine

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Man muss sich direkt bei dem Projekt bewerben, dafür gibt es eine Liste bei der GIZ
  • Ca. 12 Monate vorher beworben

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 8.5