Wahlstation bei Linklaters

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London
Capital Markets
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JurInsight Score
Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
1200
€ / Wochen­arbeitstag
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Maß an Verantwortung, das Referendaren übertragen wird, erlaubt vertiefte Einblicke in die internationale Rechtsberatung als Rechtsanwalt in einer Großkanzlei.
  • Man wird als Referendar in London wie ein vollwertiges Team-Mitglied behandelt.
  • London ist eine unglaublich faszinierende Stadt in der es viel zu entdecken und erleben gibt.
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Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei Linklaters in London absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Das Capital Markets Team in London betreut jede Form der Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung von Unternehmen oder Staaten.
  • Mein Schwerpunkt lag im Bereich Fremdkapital. Dort wird insbesondere bei der Begebung von Anleihen beraten.

Was waren deine Aufgaben?

  • Volle Einbindung in laufende Mandate und die Mitarbeit an verschiedenen Projekten.
  • Arbeit an Transaktionsdokumenten (z.B. Gestaltung und Überarbeitung von Verträgen). Dabei orientiert man sich regelmäßig an Mustern aus vorherigen Transaktionen.
  • Regelmäßiger Mandantenkontakt, überwiegend digital, vor allem über eigenständige E-Mail-Korrespondenz. Teilweise auch Teilnahme an Calls.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Gegen 9 / 9:30 ging es morgens los.
  • Die Aufgaben variieren täglich, je nach dem was auf den Transaktionen an denen man beteiligt ist, gerade zu tun ist.
  • Je nach Jahreszeit gibt es mehr oder weniger Kanzleievents, die sich gut eigenen, um die Kollegen in London kennenzulernen.
  • Mittagessen häufig in der herausragenden Kantine, die eher einem Restaurant gleichkommet.
  • Das Ende des Arbeitstags hängt davon ab, wie viel zu tun ist.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die drei Monate in London waren fachlich und persönlich eine sehr prägnede Zeit.
  • Das Maß an Verantwortung, das Referendaren übertragen wird, erlaubt vertiefte Einblicke in die internationale Rechtsberatung als Rechtsanwalt in einer Großkanzlei.
  • Die Infrastruktur des Büros in London ist fantastisch.
  • Das Arbeitsumfeld war von Anfang an kollegial und der Umgang miteinander sehr wertschätzend.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • London ist verhältnismäßig teuer, sodass man schnell große Teile des hohe Gehalts vor Ort ausgibt.
  • Um mit Briten in engeren (auch persönlichen) Kontakt zu kommen ist viel Eigeninitiative erforderlich.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • 5 Tage pro Woche, während der geamten Stationsdauer.
  • Aufgrund des Auslandsaufenthalts während der Station war ich von der Teilnahme an der AG befreit.
  • Im Hinblick auf die Arbeitsbelatung zeigt sich, dass englische Trainees anders ausgebildet werden als deutsche Referendare. Trainees sind dort vollwertige Mitglieder des Teams.
  • Die Arbeitszeiten sind, wenn viel zu tun ist, deutlich länger als die für Referendare typischen 9 bis 19 Uhr.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • Man hatte die Möglichkeit, die Angebote der Kanzlei wie Klausurenkurs und Kaiserseminare weiterhinwahrnehmen, wie an den deutschen Standorten auch. Außerdem gab es die Möglichkeit eines Aktenvortragstrainings.

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • Während meiner vorherigen Tätigkeit in der Anwaltsstation.

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 10
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