Wahlstation bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der UN
No items found.
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Ausbildung
Einblicke
Gehalt
0
€ / Wochenarbeitstag
No items found.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Ständige Vertretung bei der UN repräsentiert Deutschland bei den Vereinten Nationen.
- Referendare unterstützen bei allen anfallenden Aufgaben.
- Referendare nehmen auch an Sitzungen der Vereinten Nationen teil und erhalten so einzigartige Einblicke in die Arbeit der Vereinten Nationen.
Auf Stationssuche?Erfahre alle wichtigen Informationen über den Bürgermeister von Buchholz in der Nordheide als Stationsgeber und informiere Dich über aktuelle Stellenangebote.Zum Arbeitgeberprofil
✓ Anforderungsprofil ✓ Bewerbungsverfahren ✓ Stellenangebote
Erfahrungsbericht
Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Wahlstation bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.
Was sind die Tätigkeitsschwerpunkte des Bereichs?
- Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen ist u.a. nach Ausschüssen aufgeteilt, entsprechend hängen die Aufgaben des Bereichs stark davon ab, für welchen Ausschuss der Bereich zuständig ist.
- Grundsätzlich vertritt die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen die Interessen von Deutschland bei allen Entscheidungen der Vereinten Nationen. Beispielsweise bei den ganzen Abkommen, die geschlossen werden, werden die Verhandlungen von der Ständigen Vertretung betreut usw.
- Der Ausschuss Finanzen und Haushalt ist für die wirtschaftlichen Themen bei der UN zuständig. Beispielsweise haben Friedensmissionen ein Budget, welches sehr detailliert regelt, wie viel Geld der Mission für welchen Zweck zur Verfügung steht. Vereinfacht gesprochen wird von der Anzahl an militärischem Personal bis hin zu jedem einzelnen Helikopter, der bei einer solchen Mission eingesetzt wird, beurteilt, ob gekürzt oder aufgestockt werden muss. Im Rahmen der Verhandlungen wird dann genau bestimmt, wie viel Budget der Mission zur Verfügung steht und wofür das Budget ausgegeben wird. Im Rahmen der Verhandlungen geht es darum, die jeweiligen staatlichen Interessen in Einklang zu bringen und die Friedensmissionen mit ausreichenden Mitteln zu versorgen.
- Dazu gehört es auch zu den Aufgaben, sich mit dem Auswärtigen Amt in Berlin auszutauschen und gegebenenfalls abzusprechen.
- Über die anderen Referendare hatte ich auch die Möglichkeit, Einblicke in die anderen Abteilungen zu erhalten. Manchmal habe ich auch in anderen Teams ausgeholfen.
- Zu den wesentlichen Aufgaben der Abteilung gehört es, bei den konkreten Themen an den jeweiligen UN-Versammlungen bzw. Diskussionen teilzunehmen. Entsprechend sind die Abteilungen direkt in die Arbeit der UN involviert.
Was waren deine Aufgaben?
- Die Aufgaben waren sehr unterschiedlich und hingen maßgeblich davon ab, was aktuell ansteht.
- Zu Beginn der Station standen eher grundlegende Aufgaben an, beispielsweise bei der Organisation von Events zu unterstützen, Protokolle für Sitzungen zu erstellen usw.
- Im Laufe meiner Station begannen die Verhandlungen über das Budget der Friedensmissionen, sodass ich immer intensiver in die Ausschussarbeit eingebunden wurde. Entsprechend hatte ich die Möglichkeit, an Verhandlungen teilzunehmen, Berichte an das Auswärtige Amt in Berlin zu verfassen oder auch Resolutionsentwürfe zu verfassen.
- Ich wurde intensiv in die Verhandlungen eingebunden, entsprechend hatte ich auch die Möglichkeit, direkt an den Verhandlungen (in der Generalversammlung, im 5. Ausschuss der UN und bei der EU-Delegation) teilzunehmen. Ich wurde vollständig in die Ausschussarbeit eingebunden. Nur zu vertraulichen 1-zu-1-Gesprächen durfte ich nicht mitkommen.
- Im Rahmen der Ausschussarbeit habe ich beispielsweise auch Entwürfe anderer Staaten gelesen sowie herausgearbeitet, inwieweit noch Streitpunkte vorliegen, damit uns diese bei den Verhandlungen präsent waren.
- Ich hatte sogar mehrfach die Möglichkeit, zu Events (z.B. gemeinsame Mittagessen mit anderen Delegationen, Abschlussfeier des 5. Ausschusses nach Einigung auf ein Budget usw.) mitzukommen.
Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?
- Die Stimmung im Team war sehr gut. Auch zu privaten Treffen wurde ich eigentlich immer eingeladen. Ich habe mich mit allen Teammitgliedern sehr gut verstanden.
- Das Leben in New York ist einfach mega gut. Man kann so extrem viel erleben. Jeden Abend sind Feiern, DJ-Auftritte, es gibt super viel Museen und Parks zu erkunden. Dazu habe ich viele gute Tipps von den anderen Referendaren und Angestellten bekommen. Ich hatte auch ausreichend Zeit für das Sozialleben.
- In New York bei der Ständigen Vertretung aber auch bei Kanzleien usw. sind viele Referendare, sodass es mir sehr leicht gefallen ist, Anschluss zu finden.
Was hat dir besonders gut gefallen?
- Das Leben in New York ist einfach wild.
- Die einzigartigen Einblicke in die Arbeit und Funktionsweise der UN. Die Möglichkeit, an Verhandlungen wirklich teilzunehmen oder auch die Möglichkeit, Resolutionen zu entwerfen, haben das Verständnis für die Arbeit der UN stark gefördert.
- Die Möglichkeit, mich selbst einzubringen, ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Teile einer UN-Resolution schreiben würde, die dann auch tatsächlich so als Vorschlag der EU in die UN eingebracht wurden und dort diskutiert wurden.
Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?
- -
Wie zeitintensiv war die Station?
- Ich habe meistens 5 Tage in der Woche gearbeitet. Theoretisch wird die vom OLG vorgegebene Anzahl an Lerntagen pro Woche gewährt, was ich allerdings nur selten genutzt habe. Wenn spannende Aufgaben oder Termine anstanden, bin ich auch 5 Tage die Woche ins Büro gekommen.
- Der Arbeitsbeginn war zwischen 9 und 9:30. Das Arbeitsende hat stark geschwankt, abhängig davon wie viel Arbeit anstand. Offiziell sollte ich bis 18 Uhr arbeiten. Teilweise bin ich allerdings deutlich früher gegangen, wenn allerdings viel zu tun war, bin ich manchmal auch deutlich länger geblieben.
- Schön war, dass es keine Facetime gab, wenn nichts anstand, konnte ich gehen.
- Man konnte immer sagen, wenn es zu viel ist, dann hat man Unterstützung bekommen.
Gibt es besondere Ausbildungsangebote, wenn ja welche?
- -
- Ich habe vor Ort auch nicht wirklich gelernt, ich habe die Zeit lieber genutzt, um New York zu erkunden. Wenn man während der Station lernen möchte, ist es vielleicht die falsche Station.
Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?
- 7 Monate
- Bewerbungsverfahren vom Auswärtigen Amt
Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)
- 10
Weitere Erfahrungsberichte
Weitere Erfahrungsberichte
