Verwaltungsstation beim Bundesamt für Seeschifffahrt

2024
Hamburg
Umweltrecht
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Zur Vorgehensweise
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Arbeitsatmosphäre
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Work-Life-Balance
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Ausbildung
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Einblicke
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Gehalt
0
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Arbeitszeiten waren recht entspannt, wenn Referendare keine Aufgaben haben, ist es kein Problem, zu lernen bzw. nach Hause zu gehen.
  • Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm.
  • Die Mitarbeiter sind sehr kompetent, viele der Mitarbeiter haben zuvor in Großkanzleien oder spezialisierten Boutiquen gearbeitet.

Erfahrungs­bericht

Der nachfolgende Bericht basiert auf den Erfahrungen einer Referendarin/eines Referendars, die/der ihre/seine Verwaltungsstation beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg absolviert hat und gibt ihre/seine persönlichen Eindrücke aus dieser Zeit wieder.

Was sind die Tätigkeits­schwerpunkte des Bereichs?

  • Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ist für eine ganze Reihe von Aufgaben zuständig. Gemeinsam ist allen diesen Aufgaben, dass sie einen Bezug zur Schifffahrt bzw. zu den Meeren haben.  
  • So gibt es einige Abteilungen, die sich mit spezifischen Themen befassen (z.B. Bekämpfung von Piraterie, Genehmigung von Offshore-Windparks usw.). Ich habe die Station in der allgemeinen Rechtsabteilung verbracht. Dort werden die rechtlichen Themen betreut, die keiner Spezialabteilung „zugeordnet“ sind.
  • Zu den Aufgaben gehört es beispielsweise, AGB-Klauseln hinsichtlich ihrer rechtlichen Wirksamkeit zu prüfen oder zu prüfen, wie Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.
  • Die allgemeine Rechtsabteilung unterstützt außerdem andere Abteilungen, beispielsweise bei der Beschaffung von Material usw.
  • Die allgemeine Rechtsabteilung ist beispielsweise auch für gemeinsame Forschungsprojekte zuständig.
  • Es ist auch möglich, die Station bei einer der spezialisierten Abteilungen zu verbringen (z.B. der Abteilung, die Windparks betreut). Diese Abteilungen sind allerdings deutlich beliebter, sodass es erforderlich ist, sich frühzeitig dort zu bewerben.
  • Dazu ist die allgemeine Rechtsabteilung dafür zuständig, Verwaltungsvereinbarungen zu schließen.

Was waren deine Aufgaben?

  • Eine meiner Hauptaufgaben bestand darin, AGB-Kontrollen zu übernehmen.  
  • Im Übrigen habe ich bei allen Aufgaben unterstützt, die angefallen sind. Das bedeutet beispielsweise, dass ich viele Rechtsfragen recherchiert habe.
  • Beim Entwerfen der Verträge war es auch meine Aufgabe, dabei zu unterstützen, Schwachstellen in den Verträgen zu identifizieren (z.B. Haftungsrisiken zu erkennen).
  • Insgesamt war meine Arbeit sehr zivilrechtlich geprägt. Es ging vorrangig darum, Verträge zu prüfen. Ich habe in der gesamten Station keinen einzigen Bescheid geschrieben.
  • Meine Arbeit wurde immer für Projekte benötigt. Es gab also keine Situation, in der ich Arbeit als Beschäftigungstherapie erhalten habe.
  • Sofern Besprechungen oder Termine anstanden, wurde sich darum bemüht, mich intensiv einzubinden.

Wie sah ein typischer Arbeitstag aus?

  • Viele Mitarbeiter arbeiten viel aus dem Home-Office. Das lag vielleicht auch daran, dass während der Zeit Schulferien waren, sodass einige Leute auch länger im Urlaub waren. Allerdings führt die hohe Home-Office-Nutzung dazu, dass teilweise nicht so viele Leute vor Ort in den Büros waren.
  • Dazu kommt, dass ich recht eigenständig arbeiten konnte.  
  • Wenn ich Fragen hatte, konnte ich jederzeit die Mitarbeiter ansprechen. Die Open-Door-Policy wurde also auch wirklich gelebt.
  • Die Atmosphäre hat mir gut gefallen, die Leute sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
  • Viele der Mitarbeiter waren zuvor in Großkanzleien oder mittelständischen Kanzleien, sodass die Mitarbeiter ausgesprochen kompetent sind.
  • Das Team ist insgesamt recht jung, viele der Mitarbeiter sind erst Mitte dreißig.
  • Das Team besteht aus insgesamt ca. 10 Leuten.
  • Das Team geht normalerweise zusammen Mittag essen. Die Atmosphäre war dabei sehr gut.

Was hat dir besonders gut gefallen?

  • Die offene und freundliche Stimmung im Team. Es hat mir viel Freude bereitet, dort meine Station zu verbringen.
  • Es wurde sich darum bemüht, mir möglichst viel zu zeigen. Beispielsweise hatte ich die Möglichkeit, bei anderen Abteilungen zu hospitieren oder auch Aufgaben aus anderen Abteilungen zu erhalten. Damit man solche Möglichkeiten erhält, ist es wichtig, ein bisschen Engagement und Interesse zu zeigen. Es ist beispielsweise auch hilfreich, nach solchen Möglichkeiten zu fragen.

Was hat dir nicht gefallen bzw. wo siehst du Verbesserungsbedarf?

  • Teilweise war es in den Büros sehr ruhig. Aufgrund der Möglichkeit, aus dem Home-Office zu arbeiten, war das Team vor Ort teilweise sehr klein. Umgekehrt besteht allerdings auch für Referendare die Möglichkeit, aus dem Home-Office zu arbeiten.
  • Man kann es als Vor- oder als Nachteil sehen, allerdings hatte ich in der Station wenig Berührungspunkte mit dem öffentlichen Recht.
  • Teilweise waren die Aufgaben – insbesondere die AGB-Prüfungen – etwas eintönig.

Wie zeitintensiv war die Station?

  • Referendare haben die Wahl, drei oder vier Tage in der Woche zu arbeiten. Offiziell müssen Referendare, die nur drei Tage in der Woche arbeiten, etwas länger bleiben.
  • Ich habe mich für drei Tage in der Woche entschieden und habe circa von 9 bis 17 Uhr gearbeitet. Allerdings konnte ich nach Hause gehen, wenn ich mit meinen Aufgaben fertig war. Insgesamt waren die Aufgaben recht machbar, sodass ich häufig früher gehen konnte.

Gibt es besondere Ausbildungs­angebote, wenn ja welche?

  • -

Wie weit im Voraus wurde sich auf die Station beworben?

  • 4 bis 5 Monate Vorlaufzeit

Wie würdest du die Station bewerten? (Skala: 1-10; 1 = sehr schlecht, 10 = sehr gut)

  • 8.